Billiger bauen bedeutet billiger wohnen

BEZIRK (ebn). Drei Punkte sind es hauptsächlich, die laut dem Tiroler FPÖ-Chef Gerald Hauser dafür sorgen könnten, dass das Wohnen in Tirol auch künftig leistbar bleibt. Der St. Jakober Bürgermeister plädiert dafür, dass Gemeinden uneingeschränkt Grund und Boden kaufen dürfen. Deshalb sei, so Hauser, auch die Klärung der Agrarfragen so bedeutend.
Zweitens müsste man versuchen, die Baukosten zu reduzieren. "Die Stellplatzverordnung ist übertrieben. Ein Parkplatz pro Wohnung wäre völlig ausreichend. 40 Prozent der Baukosten fallen beispielsweise auf die Stellplätze. Diese Preistreiber gehören weg", fordert Hauser.
Weiters fragt sich der FPÖ Politiker ob es wirklich notwendig ist, dass ein Haus ab drei Stöcken einen Lift haben muss. "Ein wenig Stiegensteigen schadet niemanden", so Hauser. Dass mit einer derartigen Forderung gehbehinderte Menschen grundsätzlich ausgeschlossen werden, sieht Hauser nicht so: "Behindertengerechte Wohnungen sind hier natürlich nicht gemeint."
Die Richtlinien der Wohnbauförderung sollten laut Hauser generell überarbeitet werden. Beispielsweise ist dort festgehalten, dass der Einsatz innovativer klimarelevanter Heizungs- und Warmwasserbereitungssysteme Voraussetzung für die Gewährung der Wohnbauförderungsmittel ist. "Ob das wirklich notwendig ist, darüber sollte man sich schon Gedanken machen", erklärt Hauser.
Als dritten Punkt wird die Einkommenssituation ins Treffen geführt. "Hier muss man ansetzen. Die Masse muss am Ende mehr Euros in der Geldtasche haben. Das geht über eine Senkung der Lohnnebenkosten. Es muss aber auch eine Debatte über die Mindestlöhne geführt werden", so Gerald Hauser.

Autor:

Hans Ebner aus Osttirol

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