Kinderbetreuung in Osttirol - neues Gesetz mit 1. September in Kraft

von rechts: Peter Stockhauser, LA Beate Palfrader, Michaela Hutz, Gregor Netobitzky
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Über 1300 Kinder in 45 Kindergärten und 72 Gruppen Osttirols sind bereits einigermaßen versorgt. Jedoch ist das Angebot bei den Kinderkrippen und Kinderhorten nicht ausreichend. Viele Umfragen haben dies aufgezeigt und die Tiroler Landesregierung hat darauf reagiert. Mithilfe der neuen Gesetze sollen die Angebote den Bedürfnissen der Familien angepasst werden.

"Gemeinsam bestes Betreuungsangebot für unsere Kinder schaffen", unter diesem Slogan ist Landesrätin Beate Palfrader durch sämtliche Bezirke des Landes gereist und hat in Informationsveranstaltungen für die Gemeindever-antwortlichen die Neuerungen und Qualitätsverbesserungen des neuen Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetz das mit 1. September 2010 in Kraft getreten ist erklärt. In Ainet stand die Bildungslandesrätin Rede und Antwort.

Grundlage des neuen Gesetzes
Mit dem neuen Gesetz soll die große Nachfrage von einem ganzjährigen, ganztägigen und flächendeckendem Kinderbetreuungsangebot mit massiver finanzieller Unterstützung des Landes ausgebaut und umgesetzt werden. Die Gemeinden sind aufgerufen zusammen zu arbeiten und dementsprechende Lösungen auszuarbeiten, auch Gemeinde übergreifend. Darüber hinaus soll auch die pädagogische Qualität gesteigert werden. Denn Gemeinden mit familienfreundlichen und bedarfsgerechten Kinderbetreuungsangebot sind Gemeinden mit Zukunft, ist Landesrätin Palfrader überzeugt.

Tirol investiert große Summen
Für den Ausbau der Kinderbetreuung stehen in den nächsten 3 Jahren über 32 Millionen Euro zur Verfügung. 3 Millionen noch im Jahr 2010. Das Wohl der Kinder steht im Mittelpunkt und da ist Tirol Vorreiter, sagt die Landesrätin weiter. Mit Maximal 20 Kindern in Kindergarten und Hortgruppen können Pädagoginnen auf die individuellen Bedürfnisse besser eingehen und gezielter fördern. Ein spezieller Bildungsplan unterstützt die Pädagogen bei ihrer Arbeit und bietet ihnen eine Orientierungshilfe für eine qualitätvolle vorschulische Bildung, Betreuung und Erziehung.

Die wesentlichen Neuerungen sind:
- ganzjähriges und ganztägiges Bertreuungsangebot mit Mittagsbetreuung
- gemeindeübergreifend und alterserweiternde Gruppen
- kleinere Gruppengröße (20 Kinder im Kindergarten, 12 in Kinderkrippen)
- besserer Betreuungsschlüssel
- verpflichtendes kostenfreies Kindergartenjahr für über 5jährige/halbtags
- kostenfreies Kindergartenjahr für über 4jährige/halbtags

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