Dringlichkeitsantrag
Liste Fritz fordert mehr Weitblick

Via Dringlichkeitsantrag will die Liste Fritz dafür sorgen dass die Durchreise durch Südtirol in jedem Fall gesichert ist.
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  • Foto: Liste Fritz
  • hochgeladen von Hans Ebner

„Die coronabedingte Grenzschließung zwischen Nordtirol und Südtirol im Frühjahr 2020 hat viele Osttiroler hart getroffen", erklärt Markus Sint von der Liste Fritz. 

OSTTIROL. Der Verwandtschaftsbesuch in der Heimat, der Pendlerverkehr für Arbeiter, Schüler und Studenten wurde erheblich erschwert. Der Umweg über den Felbertauern habe zu unnötigen Zusatzkilometern auf der Straße geführt, die Umwelt belastet, Zeit gekostet und zusätzlich Geld in Form der Felbertauern-Maut gekostet. "Falls sich die Situation im Herbst bzw. Winter wieder zuspitzt, falls es Grenzschließungen durch Italien gibt, muss eine bessere Lösung als eine neuerliche Sperre auf dem Tisch liegen. Wir als Liste Fritz wollen nicht abwarten, sondern rechtzeitig Gespräche führen und Vorkehrungen treffen. Die Verkehrsverbindung zwischen Nord- und Osttirol über Südtirol muss für den Öffi- und privaten PKW-Verkehr für Durchreisende und Pendler offen bleiben", fordert Sint.

Dazu bringt die Liste Fritz im Oktober-Landtag einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag ein. Es gelte aus der Sperre im Frühjahr 2020 zu lernen, damit die Osttiroler nicht wieder vor vollendete Tatsachen gestellt werden.
„Wie im Frühjahr passiert, ist von der Grenzsperre auch die Öffi-Busverbindung zwischen Lienz und Innsbruck über das Pustertal betroffen. So muss der Bus für die Strecke Innsbruck-Sillian und retour einen Umweg von 130 Kilometern über den Felbertauern fahren, was eine Stunde mehr Fahrzeit bedeutet. Viele Fahrgäste haben sich zu Recht darüber beschwert, weil der Bus in Südtirol keine einzige Haltestelle anfährt, damit kein Ein- und Ausstieg möglich ist und damit keine Gefahr einer Ansteckung in Südtirol gegeben ist. Die Lösung kann eine Vorgangsweise wie am deutschen Eck sein, wo Autofahrer zwischen Tirol und Salzburg hin- und herfahren dürfen, weil das als Grenzverkehr erlaubt ist. Was mit Deutschland möglich ist, ist auch für Nord-, Ost- und Südtirol als Regelung auszuverhandeln“, stellt Landtagsabgeordneter Markus Sint fest.

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