Platter ist für die Schischaukel

Organisiert wurde dieses 40. Treffen von den Bürgermeistern der drei Deferegger Talgemeinden, hier im Bild beim landesüblichen Empfang in Hopfgarten mit Landeshauptmann Günther Platter und Südtirols Landeshautmannstellvertreter Hans Berger sowie weiteren
  • Organisiert wurde dieses 40. Treffen von den Bürgermeistern der drei Deferegger Talgemeinden, hier im Bild beim landesüblichen Empfang in Hopfgarten mit Landeshauptmann Günther Platter und Südtirols Landeshautmannstellvertreter Hans Berger sowie weiteren
  • Foto: Markus Tönig
  • hochgeladen von Hans Ebner

BEZIRK (ebn). Als Austragungsort für das heurige „Jubiläumstreffen“ wählte man die drei Talgemeinden des Defereggentales, Hopfgarten, St. Veit und St. Jakob. Über 80 Bürgermeister und politische Funktionäre der beiden Regionen Ost- und Südtirol trafen sich am frühen Vormittag beim Kulturhaus in Hopfgarten. Neben Bundesrätin Elisabeth Greiderer, Bezirkshauptfrau Dr. Olga Reisner und ihrem Vorgänger Dr. Paul Wöll, gaben sich auch der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter und Südtirols Landeshauptmannstellvertreter Hans Berger die Ehre.

Beim landesüblichen Empfang spielten Musikanten der drei Musikkapellen des Tales auf, und die Schützenkompanie Hopfgarten sowie die Fahnenabordnung der Ortsfeuerwehr marschierten zum Empfang der Ehrengäste auf. Nach einer Stärkung und den Ansprachen der zwei Landeshauptleute im Kulturhaus Hopfgarten wurde die Delegation im Hotel Zedernklang von der russischen Investorin und Hoteleigentümerin Tatjana Maksimova begrüßt und zur Hotelbesichtigung eingeladen.

Zu Mittag fand man sich in der Reimmichl-Gemeinde St. Veit ein. Umrahmt wurde dieser Mittagstisch im Reimmichlsaal von den Volksschülern der beiden St. Veiter Volksschulklassen und einem gespielten Dialog über die Entstehung des bekannten Liedes „Tirol isch lei oans“, gespielt von Bürgermeister Vitus Monitzer und Gemeinderat Andreas Stemberger.

Interessante Informationen über die Geschichte des Defereggentales gab es bei einem Vortrag von. Prof. Mag. Heinz Kröll zu hören. Im Gemeindesaal St. Jakob ging das 40. Treffen von Gemeindefunktionären zu Ende. Dieser Erfahrungs- und Informationsaustausch beider Regionen wird auch in Zukunft fixer Bestandteil in der Zusammenarbeit beider Landesteile sein.

Für Sillian-Sexten werden die Weichen gestellt

In Zukunft soll Ost- und Südtirol noch mehr verbinden als ein alle zwei Jahre stattfindendes Bürgermeistertreffen. Die beiden Schigebiete Sillian und Sexten sollen durch eine Schischaukel verbunden werden. Der Jalousienhersteller Franz Kraler (Firma Hella Abfaltersbach) verfolgt schon seit mehreren Jahren den ehrgeizigen Plan, die beiden Gebiete zusammenzuschließen. Es gab zwar immer wieder mündliche Unterstützungszusagen seitens der ­Politik, aber nie tatsächliche. Konkrete Ausbauprojekte hegt auch der Südtiroler Speckkaiser Franz Senfter aus Innichen. Auch er hat jahrelang eine Verbindung nach Osttirol forciert. Als Präsident der Liftgesellschaft „Sextener Dolomiten AG“ plant Senfter eine riesige Skiarena von Sexten bis in die Provinz Belluno.

Möglich machen soll das Projekt „Sillian-Sexten“ nun die Evaluierung der Tiroler Seilbahngrundsätze. Platter läßt keinen Zweifel daran, dass von politischer Seite eine Schischaukel gewünscht ist und diese durch die Neuregelung der Seilbahngrundsätze möglich gemacht werden soll.

Autor:

Hans Ebner aus Osttirol

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