JWM Obertilliach
Bronze für Österreich am Finaltag

Lea Rothschopf, Lisa Osl, Anna Juppe und Anna Gandler (v.l.) strahlten mit der Sonne um die Wette.
  • Lea Rothschopf, Lisa Osl, Anna Juppe und Anna Gandler (v.l.) strahlten mit der Sonne um die Wette.
  • Foto: Expa Pictures
  • hochgeladen von Hans Ebner

Die österreichischen Juniorinnen strahlten heute bei der IBU Jugend- und Junioren Weltmeisterschaft in Obertilliach mit der Sonne um die Wette. Bronze zum Abschluss der Titelkämpfe für Anna Gandler, Anna Juppe, Lisa Osl und Lea Rothschopf.

OBERTILLIACH.  Frankreich vergoldete sich den Abschlusstag der WM in Osttirol mit zwei Weltmeistertiteln in den Staffeln. Die ÖSV-Junioren lagen bis zum vorletzten Schießen auf Medaillenkurs, doch dann kassierte der Schlussläufer drei Strafrunden.

Die Bilanz für den ÖSV kann sich sehen lassen: Bronze durch Leon Kienesberger im Jugend-Einzel vor einer Woche und am letzten Tag der JWM legten die vier ÖSV-Juniorinnen in der 4x6km Staffel nochmals Bronze drauf! Die Innsbruckerin Anna Gandler verließ nach dem ersten Liegendschießen als Erste den Schießplatz. Beim Stehendschießen passierten ihr zwei Nachlader und sie übergab an die Kärntnerin Anna Juppe als Achte. Juppe lief ein starkes Rennen in der Loipe und übergab an der fünften Stelle liegend an die Tirolerin Lisa Osl, die sich weiter auf Rang vier verbessern konnte. Und dann kam als Schlussläuferin die 19-jährige Lea Rotschopf aus Kuchl in Salzburg an die Reihe. Nach zwei Nachladern beim ersten Schießen bewies sie Stehend Nerven aus Stahl und schob sich mit einer fehlerlosen Leistung auf den dritten Rang vor! Die Schlussrunde wurde für Lea schließlich zum Triumphlauf.

Chancen genutzt

Den Weltmeistertitel in der Juniorinnen-Staffel sicherte sich Frankreich mit Paula Botet, Eve Bouvard, Sophie Chauveau und der Einzel-Weltmeisterin Camille Bened. Mit einer Strafrunde und acht Nachladern siegten sie vor Italien (5 Nachlader) und Österreich mit elf Nachladern. Dahinter landeten Russland und Norwegen. Die beiden Jüngsten im ÖSV-Team konnten ihren Erfolg kaum fassen. Dazu Lea Rothschopf: „Ich hatte in der letzten Runde Zeit, das ganze irgendwie zu realisieren. Wir sind ein super Team und heute hat alles gepasst! Bronze bei einer Heim-WM zu holen ist ein Traum!“ Anna Gandler fiel ein riesiger Stein vom Herzen. Bisher ist die WM für sie absolut nicht nach Wunsch verlaufen, da war Bronze für sie doppelt schön: „Ich habe gewusst, dass wir heute eine Chance haben. Nach meinem Rennen war ich schon beim Auslaufen, als Lisa Osl immer noch an der vierten Stelle lag. Ich war so nervös! Und dann verschießt die Weissrussin beim letzten Schießen, Lea behält die Nerven und geht als Dritte raus! Das war unglaublich spannend.“

Junioren bis zum vorletzten Schießen stark
Das ÖSV-Quartett präsentierte sich beim letzten Bewerb der JWM, der 4x7,5km Staffel, in starker Form: Thomas Postl, Dominic Unterweger und Andreas Hechenberger boten eine fast fehlerlose Schießleistung und bewegten sich immer zwischen den Rängen drei und fünf mit einem Rückstand von weniger als einer halben Minute. Leider passierten Schlussläufer Christian Langegger zu viele Fehler am Schießplatz, drei Strafrunden waren die Folge. Die Österreicher rutschten somit auf den 15. Platz mit elf Nachladern ab. Die Franzosen Oscar Lombardot, Sebastien Mahon, Eric Perrot und Emilien Claude setzten sich nach acht Nachladern und einer Strafrunde mit 13 Sekunden gegen Norwegen (1 Strafrunde, 10 Nachlader) und der Tschechischen Republik (0 Strafrunden, elf Nachlader) durch.

Positive Bilanz von OK-Präsident Altenweisl

In der vergangenen Woche war die IBU Jugend- und Junioren Weltmeisterschaft zum zweiten Mal nach 2013 zu Gast in Osttirol. OK-Präsident Andreas Altenweisl zieht eine mehr als zufriedenstellende Bilanz: „Wir hatten die ganze Woche hindurch traumhaftes Wetter und boten den Athleten eine tolle Kulisse. Die 320 akkreditierten Mitarbeiter haben eine sensationelle Arbeit geleistet. Und auch das Corona-Sicherheitskonzept - jeder wurde alle zwei Tage PCR-getestet - ist voll aufgegangen, wir hatten keinen einzigen positiven Fall. Das ganze Lesachtal und Osttirol standen hinter der Veranstaltung und wir erlebten Rennen vom Feinsten. Auch das Stadion, die Strecke und den Schießstand konnten wir in wunderbarem Zustand präsentieren. Jetzt wird die Biathlon-Woche um eine weitere verlängert, denn von kommenden Mittwoch bis Sonntag findet hier in Obertilliach das IBU-Cup-Finale mit rund 400 Athleten aus ca. 40 Nationen statt!“

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