Dolomitenlauf-Wochenende
Viele Sieger beim 45. Dolomitenlauf

Die Herren-Spitzengruppe mit Toni Livers (Nr. 5).
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  • Die Herren-Spitzengruppe mit Toni Livers (Nr. 5).
  • Foto: Expa Pictures
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Nachdem die Italiener den Dolomitensprint und das Classicrace dominierten, schlugen am Sonntag beim traditionellen 45. Dolomitenlauf die Schweizer, Schweden und vor allem auch die Österreicher zurück.

OBERTILLIACH. Herrliche Bedingungen fanden die Teilnehmer aus 32 Nationen beim 45. Dolomitenlauf in Obertilliach vor. Minus zehn Grad Celsius und strahlender Sonnenschein sorgten für schnelle Loipen. Neben den zahlreichen Worldloppet-Volkslangläufern kam es beim zweiten von sieben Bewerben des FIS Worldloppet Cups zum Showdown der Spitzenläufer über die 42 Kilometer Distanz.

Schweizer Sieg

Dieses Rennen entwickelte sich dann auch zum erwarteten High-Speed-Rennen. Die Favoriten Toni Livers (SUI) sowie die Franzosen Bastien Poirrier, Loic Guigonnet, Gerald Agnellet sowie Vorjahressieger Adrien Mougel bildeten rasch ein Führungsquintett und bauten bis Kilometer 20 ihren Vorsprung auf über eine Minute aus. Doch wenige Kilometer vor dem Ziel drehte der zweifache Schweizer Weltcupsieger Toni Livers auf und setzte sich vor seinen französischen Konkurrenten klar an die Spitze.
Livers siegte nach einer Laufzeit von 1:43 Stunden mit 1:08 Minuten Vorsprung vor dem Franzosen-Paket um Gerald Agnellet, Loic Guigonnet und Vorjahressieger Adrien Mougel.
Als bester Österreicher wurde Bernhard Flaschberger Elfter.

Seebacher am Podest

Eine tolle Show bot auch die 24-jährige Anna Seebacher aus Salzburg bei ihrem ersten Dolomitenlauf. Die Olympiastarterin von 2018 konzentriert sich in dieser Saison stärker auf den FIS Worldloppet Cup und war lange die einzige Verfolgerin der schwedischen Favoritin Maria Gräfnings, die auch den FIS-Auftaktbewerb in China gewann. Seebachers Ziel waren die Top-Fünf, doch bis Kilometer 30 matchte sie sich mit der Estin Tatjana Mannima um den zweiten Platz. Erst kurz vor dem Ziel musste die zweifache Staatsmeisterin ihre Konkurrentin ziehen lassen. Während die schwedische FIS Worloppet Cup-Führende Gräfnings souverän ihren ersten Dolomitenlauf-Triumph zelebrierte, schaffte es Anna Seebacher hinter Mannima als Dritte aufs Podest.

Osttiroler Sieg im 23km-Rennen

Der 25-jährige Clemens Blassnig sorgte für den ersten rot-weiß-roten Triumph an diesem Dolomitenlauf-Wochenende. Der derzeit beste Osttiroler Langläufer, der letzte Woche in Dresden seinen ersten Weltcup bestritt, setzte sich über die 23-km Skating-Distanz mit 54 Sekunden gegen den deutschen Weltcupläufer Max Olex durch. Dritter wurde der Italiener Julian Brunner.

Obertilliacherin Ganner stark

Bei den Damen dominierten wieder die italienischen Läuferinnen: Thea Schwingshackl siegte mit 1:08,23 Stunden vor ihren Landsfrauen Greta Seiwald sowie Deborah Rosa. Vierte und somit beste Österreicherin wurde die Obertilliacherin Renate Ganner.

Alle Ergebnisse unter www.dolomitensport.at

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