Tourismus
Bergwinter lässt für die Zukunft hoffen

Bis zum abrupten Ende ließ die Saison in Osttirol ausgezeichnet.
  • Bis zum abrupten Ende ließ die Saison in Osttirol ausgezeichnet.
  • Foto: BergimBild
  • hochgeladen von Hans Ebner

Obwohl die Wintersaison ein durch COVID-19 bedingt abruptes Ende, verbunden mit einem enormen Schaden für die Tourismuswirtschaft gefunden hat, zeichnen die Entwicklungen der vergangenen Saison einen Hoffnungsschimmer für die Zukunft.

OSTTIROL. Osttirol blickt auf einen, wenn auch verkürzten, erfolgreichen Gesamtwinter zurück. Alleine die Nächtigungen im Monat Feber konnten um 23 % Prozent gesteigert werden. Der positive Trend setzt sich auch auf Regionsebene fort: alle vier Regionen konnten sowohl durch die Verschiebung der Faschingswoche als auch durch die erfreuliche Schneesituation ein deutliches Nächtigungsplus erwirtschaften. Es kam in diesem Monat aber auch zu einem massiven Anstieg an österreichischen Gästen, was auf eine sehr gute Auslastung der Semesterferien schließen lässt.

Plus 14 Prozent

Diese positive Entwicklung schlägt sich auch in den Nächtigungszahlen des diesjährigen Winters nieder, denn mit 731.084 Nächtigungen insgesamt konnte ein bisher unerreichtes Ergebnis im Zeitraum November bis Feber erzielt werden. Die Nächtigungen konnten um über 14 % bzw. über 94.000 gesteigert werden.
Bezogen auf den bisherigen Gesamtwinter konnten ebenfalls alle vier Regionen im zweistelligen Prozentbereich wachsen. Mit 237.659 Nächtigungen hat die Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol die Nase vorne, dicht gefolgt von der Ferienregion Hochpustertal, die den größten Zuwachs verzeichnen kann. Das Vorjahresergebnis konnte um 16 Prozent gesteigert werden. Ebenfalls stark zulegen konnten die Ferienregion Lienzer Dolomiten (+ 14 %) und die Urlaubsregion Defereggental (+ 15 %).

Zuversicht

"Die Wintersaison wurde aus verständlichen Gründen vorzeitig beendet und aus unserer Sicht war das die richtige Maßnahme. Es bleibt nun nur die Hoffnung, dass die Verbreitung des Coronavirus bald abflachen wird und Osttirol wieder zur Normalität zurückfinden kann. Priorität hat auf jeden Fall die Gesundheit der Bevölkerung und unserer Gäste. Man kann momentan nicht abschätzen, wie lange die Beschränkungen für die Bevölkerung, und damit verbunden auch für den Tourismus noch anhalten werden. Wir sind aber zuversichtlich, dass es in Richtung Sommer wieder zu schrittweisen Öffnungen kommen wird. Von Seiten des TVB Osttirol versichern wir, dass wir mit einer neu vorbereiteten Osttirol-Kampagne alles daran setzen werden, um für unsere Destination wieder eine entsprechende Nachfrage zu erwecken", so TVB Obmann Franz Theurl.

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