Bahnhof Lienz
Modernisierungsarbeiten biegen auf die Zielgerade

Der Schwerpunkt der Bauarbeiten beim Mobilitätszentrum Lienz liegt derzeit im Bereich der neuen Geh- und Radwegunterführung.
3Bilder
  • Der Schwerpunkt der Bauarbeiten beim Mobilitätszentrum Lienz liegt derzeit im Bereich der neuen Geh- und Radwegunterführung.
  • Foto: ÖBB/Brunner Images
  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Am neuen Mobilitätszentrum am Lienzer Bahnhof wird in allen Bereichen gearbeitet. Die Fertigstellung ist für Ende Dezember 2021 geplant.

LIENZ. Schritt für Schritt nähert sich der Bau des neuen Mobilitätszentrums in Lienz dem großen Finale. Der Schwerpunkt der Bauarbeiten liegt derzeit im Bereich der neuen Geh- und Radwegunterführung. Derzeit wird ein olivgrün-gelber Naturstein („Dorfergrün“) verlegt, der in Zukunft das Bild der Unterführung wesentlich prägen wird. Er stammt aus einem Steinbruch in Osttirol und wird auf rund 120 Metern der Geh- und Radwegunterführung an Wänden und im Gehbereich verlegt. Die südliche Rampe der Unterführung Richtung Tristach wird bereits von den Fahrgästen genutzt, die Rampe am Bozener Platz ist im Rohbau fertig.

„Wir modernisieren in ganz Österreich unsere Bahninfrastruktur, um ein noch attraktiveres Angebot einer umweltfreundlichen Mobilität anbieten zu können und immer mehr Menschen für die Bahn zu begeistern. Das neue Mobilitätszentrum in Lienz ist ein Musterbeispiel dafür, wie ein klassischer Bahnhof zu einer modernen, zentralen Verkehrsdrehscheibe einer Stadt werden kann",

Franz Bauer, Vorstandsdirektor ÖBB-Infrastruktur AG

In der Geh- und Radwegunterführung wird "Dorfergrün" - ein olivgrün-gelber Naturstein aus Osttirol - verlegt.
  • In der Geh- und Radwegunterführung wird "Dorfergrün" - ein olivgrün-gelber Naturstein aus Osttirol - verlegt.
  • Foto: ÖBB/Brunner Images
  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Vorbild für künftige Infrastrukturprojekte

Das Lienzer Mobilitätszentrum sei architektonisch, wie auch funktional das Schmuckstück des gesamten Osttirol-Pakets, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe: "Lienz wird wohl für viele zukünftige Infrastrukturprojekte entlang des Tiroler Schienennetzes zum Vorbild werden. Eine nahe Zukunft, in der aus Bahnhöfen Mobilitätsdrehscheiben und aus Haltestellen Treffpunkte werden und damit für viele Menschen gute Argumente liefern, auf den klimafreundlichen öffentlichen Verkehr umzusteigen.“

Mehrwert für Bürger

Auch für die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik zeichnet sich schon jetzt ab, welch großen Mehrwert das Mobilitätszentrum für die Bürgerinnen und Bürger mit sich bringt: "Zum einen in touristischer Hinsicht, da wir uns, sobald es möglich ist, auf zahlreiche Gäste und Urlauber freuen. Zum anderen durch die helle und großflächige, vor allem aber barrierefreie Unterführung, die nicht nur den Süden mit dem Norden der Stadt verbindet, sondern auch Familien und Freunde.“

Am neuen Mobilitätszentrum am Lienzer Bahnhof wird in allen Bereichen gearbeitet.
  • Am neuen Mobilitätszentrum am Lienzer Bahnhof wird in allen Bereichen gearbeitet.
  • Foto: ÖBB/Brunner Images
  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Schutz vor Wind und Wetter

Auch im Bereich der Bahnsteige und um den Bahnhofs-Vorplatz wird intensiv gebaut. Das neue Dach des künftigen Busbahnhofs ist im Rohbau fertig. Jetzt sind auch schon die Fundamente für die Verlängerung des Daches vor das Bahnhofsgebäude gelegt. Später wird man somit wettergeschützt von der Bahn auf den Bus umsteigen können.
Ebenfalls in Arbeit ist das neue Dach am Inselbahnsteig, der Stahlbau ist bereits im Gange. Und auch der Hochbau östlich am Bahnhofsgebäude geht zügig voran. Schon fertiggestellt sind die Park & Ride-Anlage im Süden des Bahnhofs sowie der neue Bahnsteig im Süden.

Du möchtest regelmäßig Infos über das, was in deiner Region passiert?

Dann melden dich für den meinbezirk.at-Newsletter an

Gleich anmelden

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Folge uns auf:
Aktuell
Anzeige
Das Wiener Jaukerl und die Schluck I. - seit kurzem nur noch zensuriert erhältlich
1 4 4

Das Warten aufs Jaukerl hat ein Ende!

Wenn zwei Wiener Urgesteine zusammenfinden, entsteht etwas Großes! Das Bioweingut Lenikus und die bz-Wiener Bezirkszeitung haben mit dem "Wiener Jaukerl" und der "Schluck I." gemeinsam das 750ml Serum aus bestem gegorenem Traubensaft ins Leben gerufen. Das Jahr 2020 wird immer als das Jahr der weltweiten Pandemie in Erinnerung bleiben, und das Jahr 2021 als das, der weltweiten Impfung gegen Covid-19. Das „Serum“ hilft zwar offensichtlich nicht gegen das Virus und kann auch die richtige Covid-19...

Die Bezirksblätter immer mit dabei! Mit der praktischen ePaper-App.


Gleich downloaden!

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen