Positive Bilanz
TVB spricht vom drittbesten Winter aller Zeiten

Die letzte Wintersaison war nach 2009 und 2017/18 die drittbeste aller Zeiten.
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  • Foto: Profer&Partner
  • hochgeladen von Hans Ebner

Osttirols Tourismus blickt auf einen Winter mit vielen Herausforderungen zurück. Zunächst führten die ausbleibenden Schneefälle zu zaghaften Anfragen und Buchungen. Auch das Schneechaos nördlich des Alpenhauptkamms im Jänner verunsicherte viele potentielle Gäste. Die Verschiebung der Faschingswoche und der späte Ostertermin sorgten von Vornherein für eine durchaus schwierige Ausgangslage und über allem schwebte der Rekordwinter aus dem Vorjahr. 
Dennoch kam bei der Endabrechnung nur ein kleines Minus heraus. Die Nächtigungszahlen liegen 1,39 % hinter jenen des Rekordwinters 2017/18. Somit war der Winter 2018/19 nach 2009 und 2018 der drittbeste aller Zeiten, die 900.000er-Marke bei den Nächtigungszahlen wurde nur knapp verfehlt.

Das erfreuliche Ergebnis verdankt man vor allem einem starken April – mit einem Zuwachs von rund 29 Prozent. Dank guter Pistenverhältnisse lockten die Skigebiete auch an den Ostertagen Skiläufer auf ihre Pisten. Parallel dazu konnte man zu diesem Zeitpunkt bereits am Grün des Dolomitengolf Osttirol in Lavant die ersten Bälle schlagen.

Regionale Unterschiede

Die Osttiroler Orte und Regionen verzeichneten sehr unterschiedliche Ergebnisse: während die Ferienregion Lienzer Dolomiten mit rund 164.000 Nächtigungen als einzige ein Plus (0,72%) schreibt, stagnierte das Hochpustertal bei rund 255.000 Nächtigungen. Die NationalparkRegion Hohe Tauern und die Urlaubsregion Defereggental mussten beide ein Minus von über zwei Prozent hinnehmen. Unter den drei nächtigungsstärksten Gemeinden Osttirols hat sich im Vergleich zum Vorjahr bis auf die Zahlen nichts verändert. Den Platz an der Sonne sicherte sich einmal mehr St. Jakob mit rund 146.000 Nächtigungen. Gefolgt von Kals (rund 135.000) und Matrei (knapp 127.000).

Erfreut zeigte sich TVBO-Obmann Franz Theurl auch über die Ergebnisse in Obertilliach (+5,83%) und Prägraten (+10,90%). „Es freut mich sehr zu sehen, dass sich die Investitionen und Initiativen in die Infrastruktur, wie in Prägraten oder in Obertilliach, positiv ausgewirkt haben.“

Herkunftsländer

Mit 52% aller Nächtigungen gilt der deutsche Markt als wichtigstes Herkunftsland. Hier musste man zwar ein kleines Minus von 1,4% zum Vorjahr hinnehmen, aber die wichtigsten Herkunftsregionen innerhalb Deutschlands – Bayern und Nordrhein-Westfalen – konnten einen Zuwachs erzielen. Ebenfalls sehr positiv entwickelten sich die Ostmärkte, hier allen voran Tschechien mit einer Steigerung von 10%.

Bei den Unterkunftskategorien konnten sich die privaten Zimmervermieter ordentlich steigern. Mit über 10 % weisen sie das größte Plus auf. Auch die restlichen Unterkunftskategorien im privaten Sektor konnten die Zahlen im Großen und Ganzen halten. Die gewerblichen Betriebe mussten hingegen ein Minus hinnehmen.

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