15.06.2017, 10:26 Uhr

documenta 14 in Kassel - größte Weltausstellung der modernen Kunst - ein MUSS!!

Kunst ist vielschichtig . . . wie meine Gedanken . . . wie meine Einstellungen . . . ich bin mit meinen Möglichkeiten dabei!!!
Eine Reise nach Athen oder Kassel ist zwangsläufig ein MUSS (ebenso eine Kunstreise nach Venedig zur Biennale) . . . beide Weltausstellungen treffen heuer zusammen . . . beide sind dafür geeignet, den eigenen geistigen Horizont zu erweitern, anzuregen, ihn in Form zu bringen, sich auf aktuelle Themen dieser umtriebigen Welt ehrlich und offen einzulassen . . .

Alle Gedanken und Manifestationen der aktuellen documenta kann man gar nicht in ihrer Komplexität und Fülle erfassen, viel zu groß, viel zu umfangreich sind die Ideen, sind die Fakten, sind die Angebote aller beteiligten Künstlerinnen und Künstler, die auf sich selbst aber auch auf Weltgeschehnisse mit ihren Beiträgen hinweisen . . .

Sensibel ist die documenta allemal, sie ist alle fünf Jahre dafür geeignet, sich einzumischen in gängigen Erfordernisse unseres verrückten Lebens, sie versucht mit den Beiträgen zu spiegeln, zu provozieren, den Geist zu beflügeln . . . alle beteiligten Protagonisten liefern uns ANREGUNG PUR für KÖRPER. GEIST UND SEELE, sie schaffen es, uns wieder lebendig zu machen, uns auf den Punkt zu bringen, den wir oft im Alltag verweigern, aus Angst vor eigener Erkenntnis, vor dem Dilemma der Unfähigkeit, das Leben auch anderes zu betrachten . . .

Einhundert Tage MODERNE KUNST-KOMPAKT ist eine Chance, die Grenzen zu überwinden, den Blick zu schärfen, die Orientierungen zu erweitern, das Leben zu bereichern mit den Mitteln der Gestaltung, der Kunst-Projektionen, der Performances, der direkten Unmittelbarkeit . . . Kassel und Athen bietet KUNST zum ANFASSEN, zum BERÜHREN, zum NACH-VOLL-ZIEHEN, zum NACH-AHMEN, schafft neue gedankliche Freiheitsgrade: DIE WELT IST VIEL MEHR ALS ANGEDACHT!!!

Reisen hatte schon immer ihre Bedeutung, lange Reisen schärfen den Verstand, erhöhen die geistige Flexibilität, verbessern den intellektuellen Reichtum immens, wer viel reist, ist auf dem Weg, ist bereit, seine Sinne einzusetzen, die Reichtümer des Lebens aufzunehmen . . .

Ich bin begeistert, ich bin ergriffen . . . als ehemaliger Kunststudent in Kassel für Grafik-Design und Medienpädagogik habe ich mein Leben u. a. an der Kunst ausgerichtet, sie mitgestaltet, sie auch pädagogisch und therapeutisch zur Anwendung gebracht . . . die documenta 14 hilft mir selbst . . . erneuert mein Denken und justiert meine Sinne, sie beflügelt meinen Alltag auf angenehme Art und Weise . . .

Wenn es die documenta nicht gäbe - ich müsste sie förmlich erfinden - müsste etwas auf den Weg bringen in dieser Richtung . . . seit 1955 gibt es diese Weltausstellung, erfunden von Arnold Bode, einem früheren Mentor von mir, es gab auch noch andere für mich persönlich: Jupp Ernst und Oskar Blase . . . ich bin diesen Menschen sehr verbunden und verneige mich in Demut vor ihnen . . . in der Rückschau habe ich von ihnen einen großen Fundus an Qualifikationen und Fähigkeiten erworben . . . so etwas ist nicht selbstverständlich . . . alle zusammen waren für mich immer ein Vorbild!!! Schön, dass es diese Mentoren gab, ich habe sie in mein Herz geschlossen!!
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