12.02.2017, 09:32 Uhr

VON GOTT UND DER WELT - EINFACH AUF DEN KOPF GESTELLT . . .

Das Leben und die Welt ins Gleichgewicht bringen . . . eine schöne und auch dankbare Übung für uns alle . . .
Ich formuliere aus Leidenschaft . . . es befreit Körper, Geist und Seele . . . es bringt die Gedanken auf Vordermann, schafft immer wieder neue Justierungen . . . eine Übung gegen das Versanden, gegen das Verkümmern, gegen die Widerwärtigkeiten, gegen das Böse und für das Gute, für den aufrechten Gang, gegen den Tumult, gegen die Irrungen und Wirrungen . . .

Ich fühle mich als kritisches Medium, von daher habe ich keine Berührungsängste, auf alle relevanten Themen einzugehen . . . Themen, die uns alle betreffen, die uns irgendwie beschäftigen, die uns auch und vor allem unter die Haut gehen . . . wir sind kommunizierende Wesen, können gar nicht anders, müssen das loswerden, was uns beschäftigt, was uns antreibt . . . die Moderne stellt inzwischen alles auf den Kopf, stellt alles infrage, lässt keinen Stein auf dem anderen, selbst in der Kunst ist ein geistiges Nachreifen kaum möglich, so schnell werden in der Kunst und dem Kunstbegriff die Ansichten geändert . . .

Oft denken, wir, wir seien gebildet, seien den Dingen auf den Grund gegangen, haben die Mechanismen dieser Welt verstanden, sind Herr unserer Sinne und Handlungsweisen, doch weit gefehlt, das Erkennen der eigenen Befindlichkeit ist eine schwere Aufgabe, ist nicht geeignet für Menschen, die zart besaitet sind, die kaum etwas vertragen, denen der leiseste Windhauch ihrer Erkenntnis eine Erkältung beschert . . .

Ich schwimme dem Strom entgegen, ich bin es leid, wenn die heimlichen Trockenlegungen stattfinden, wenn die Politik das Fürchten lehrt, wenn sie angibt, Herr ihrer Überlegungen und Einsichten zu sein . . . alle, auch die, die es noch immer nicht wissen, müssen mit dem gleichen Wasser kochen, sind aus dem gleichen Holz geschnitzt, geben aber an wie Oskar, lassen die Puppen für sich tanzen . . . wir sind als Menschen generell schon längst ein Auslaufmodell, eine Fehlentwicklung, der Würgegriff hat schon angesetzt, die Atmung geht schwer, der Schaden an der Seele schon längst ein üblicher Vorgang . . .

Das Coole soll es retten. Coolness ein fescher Zeitbegriff, mit dem man haussieren geht, was man alles bewältigt, was wir auf die Reihe bringen, was wir alles beflügeln, was wir alles haben und auch besitzen . . . in der Entwicklung der Persönlichkeit sind wir weiterhin Waisenknaben, verstehen rein gar nichts, weder von uns selbst noch von den anderen, die uns im Leben zwangsläufig begleiten, uns ständig auf die Pelle rücken . . . wir sollten vermehrt unsere Bestrebungen danach ausrichten, unseren Geist zu beflügeln, ihn auf Niveau trimmen, dass auch beide Gehirnhälften zusammen arbeiten im Gleichklang der Gefühlsebenen . . .

Den Universalschlüssel zum Leben gibt es nicht . . . den müssen wir uns herstellen . . . den müssen wir uns erarbeiten . . . nur über die Schmerzen dieser Welt ist eine zusätzliche Anreicherung möglich, ein Zuwachs geistiger Kapazitäten, denn der Schmerz fokussiert das menschliche Geschehen auf einen konzentrierten Punkt, dem man nicht ausweichen kann . . .

Seien wir einfach mehr kritisch, hinterfragen wir den Ist-Zustand unserer Welt, der Gott hat uns alles gegeben, hat alles angelegt, nehmen wir es auf, dankbar versteht sich, und schaffen wir die Voraussetzungen für eine andere und auch schönere Welt, eine Welt, die den Frieden schafft und bewahrt für alle Menschen . . . ich bin dabei mit meinen eigenen Möglichkeiten!!!
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