18.10.2017, 14:39 Uhr

Brot ist mehr als ein Lebensmittel

Seit rund dreißig Jahren wird jedes Jahr am 16. Oktober der internationale "Tag des Brotes" gefeiert – gleichzeitig mit dem Welternährungstag. Auf diese Weise soll an die Bedeutung des Brotes als wichtigstes Grundnahrungsmittel für Millionen von Menschen weltweit erinnert und die Wertschätzung für das Lebensmittel Brot und das Bäckerhandwerk gefördert werden.

Brot ist nicht gleich Brot. Gutes Brot braucht keine Zusätze, sondern Zeit. Mit speziellen Sauerteigkulturen wird ein einzigartiger Brotgeschmack erreicht. Wer sein Handwerk versteht, der braucht weder Konservierungsmittel noch Geschmacksverstärker. Deshalb sollte die erste Anlaufstelle immer der nächste Bäcker sein. Das Handwerk des Bäckers ist alt und mit viel Tradition beladen. "Das Bäckerhandwerk ist im Großen und Ganzen das Gleiche geblieben. Es ist das Einkaufsverhalten der Menschen, das sich verändert hat", erklärt der Innungsmeister der Osttiroler Bäcker Karl Steiner.
Dieses Einkaufsverhalten ist auch mit ein Grund, warum die Zahl der lokalen Bäcker ständig schrumpft. Waren es in den 80ger Jahren noch 27, gibt es heute noch noch zehn Bäckereien in Osttirol.

Lokal zu kaufen ist also eine Win-Win Situation. Zum einen unterstützt man dadurch jene Menschen, die Nacht für Nacht vor dem Ofen stehen um frisches Brot zu backen, zum anderen profitiert der Konsument, da er ein handwerklich gefertigtes Lebensmittel von höchster Qualität auf dem Tisch hat.
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