30.08.2014, 00:00 Uhr

Eine Tiroler Kulturstätte im Internet

Die Lienzer Klause ist eines der Ehrenmäler der Tiroler Geschichte. Deren Kern wurde als Burgstätte bereits im 13. Jahrhundert erbaut. (Foto: Manfred Huber)
LEISACH (red). Trifft moderne Technologie auf altes Gemäuer, so entsteht manchmal etwas ganz Zeitgemäßes. So auch im Fall der Lienzer Klause.
Im Rahmen ihres HLW- Maturaprojektes entwarf und erstellte Michaela Huber im Auftrag des Vereins zur Erhaltung, Pflege, Instandsetzung und Erforschung der Lienzer Klause eine Website. Aufgabenstellung war die geschichtliche Bedeutung seit der ersten Erwähnung 1241 aufzuarbeiten, Besitzer und Instandsetzungsarbeiten zu dokumentieren, sowie über Interessantes und Neues zu berichten.

Bei der Klause handelt es sich um ein übrig gebliebenes Wahrzeichen der Tiroler Freiheitskriege und befindet sich in Burgfrieden in der Gemeinde Leisach. Um dem Verfall der Ruine entgegen zu wirken, wurde im Oktober 2011 der Verein gegründet. Er bezweckt die Erhaltung der derzeitigen Bausubstanz sowie - je nach finanziellen Möglichkeiten - auch eine Instandsetzung der Wehranlage.

Die Lienzer Klause wird mit öffentlicher Unterstützung des Landes Tirol, des Bundesdenkmalamtes, der Gemeinde Leisach und der Stiftung der Südtiroler Sparkasse renoviert.
Die nordseitige Mauer ist mittlerweile fertiggestellt. Derzeit wird der oberhalb der Einfahrt gelegene Teil der Ostmauer aufgemauert. Die Erhaltungsarbeiten der Mauer unterhalb der Einfahrt werden im nächsten Baulos fortgesetzt.
Alle Informationen über die Lienzer Klause gibt es hier
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