26.05.2017, 17:00 Uhr

FF-Außervillgraten ist fit für die Olympiade

Vorne v.l.n.r.: Lorenz Trojer, Mario Schett, Roland Trojer, Florian Trojer Hinter v..l.n.r.: Thomas Ortner, Christoph Walder-Moosmann, Stephan Moser, Markus Trojer, Michael Schett, Andreas Hofmann, Dr. Anna Mayer

Bewerbsgruppe der FF-Außervillgraten vertritt Tirol bei der Feuerwehrolympiade in Villach.

Drei bis vier schweißtreibende Trainingseinheiten stehen derzeit wöchentlich für die Bewerbsgruppe 1 der Freiwilligen Feuerwehr Außervillgraten an. Die zehn Männer im Alter von 25 bis 39 Jahren vertreten Tirol bei der „Feuerwehrolympiade“, die von 9. bis 16. Juli 2017 in Villach stattfindet. Diese Spiele werden alle vier Jahre ausgetragen und vom „Technischen Komitee für vorbeugenden Brandschutz und Feuerlöschwesen" (CTIF) veranstaltet. Rund 3.000 „Feuerwehr-WettkämpferInnen“ aus 21 Nationen sowie 500 Bewerter sind in Kärnten vertreten.

Starke Bewerbsgruppe

„Kameradschaft, Teamgeist, Perfektion, die Bereitschaft, sich gewissenhaft auf ein derartiges Großereignis vorzubereiten und vieles andere mehr ist Voraussetzung für die Teilnahme“, so Landes-Feuerwehrkommandant LBD Ing. Peter Hölzl und erklärt weiter: „Die Bewerbsgruppe Außervillgraten erfüllt alle Kriterien. Der Landes-Feuerwehrverband Tirol freut sich sehr, eine derart starke Bewerbsgruppe an den Start bringen zu können.“
Als Grundlage der bundeslandinternen Qualifikation wurden die Ergebnisse der Landes-Feuerwehrbewerbe der Jahre 2015 und 2016 herangezogen. Die Gruppe Außervillgraten 1 hat den Bewerb 2015 gewonnen, 2016 den dritten Platz erreicht und fährt deshalb als Vertreter des Landes Tirol zur Olympiade.

Die Bewerbsgruppe 1 der Feuerwehr Außervillgraten wurde im Jahr 2003 gegründet.
Seitdem konnte das Team sechs Landessiege und weitere acht Podiumsplätze bei den Landesbewerben, sowie einen Sieg im Fire-Cup, verbuchen.

Intensives Training

Seit Herbst 2016 bereitet sich die Bewerbsmannschaft intensiv auf die Feuerwehrolympiade vor. Unter anderem machte auch Leichtathletiktrainerin Dr. Anna Mayer den Jungs im wahrsten Sinn des Wortes schnelle Beine. Das ist auch notwendig – schließlich ist nicht nur ein Löschangriff zu absolvieren, sondern auch ein Staffellauf in voller Ausrüstung, bei dem Hindernisse zu bewältigen sind. Trainiert wurde in der Betriebshalle der Firma E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH in Heinfels, in der Turnhalle der HAK Lienz sowie im Lienzer Dolomitenstadion. Drei der Teammitglieder sind beruflich in Innsbruck bzw. in Sterzing tätig und reisen extra zum Trainieren in ihre Heimat.

Den Teamgeist, die Dynamik und den Zusammenhalt in der Gruppe nennen die Mitglieder als Motivation für den großen zeitlichen und auch körperlichen Aufwand und ihr Ziel für die Olympiade ist klar: „Wir setzen alles daran, unser Bundesland bei diesem internationalen Vergleich würdig zu vertreten“, so der einhellige Tenor der Gruppenmitglieder.
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