14.03.2017, 11:33 Uhr

„Glück kennt keine Behinderung“

(Foto: Jenny Klestil)

Am Welt-Down Syndrom-Tag am 21.3. wird in der Lienzer Liebburg eine besondere Fotoausstellung eröffnet.

Am 21. März findet alljährlich der Welt-Down Syndrom Tag statt. Der Osttiroler Verein Hand in Hand - für und mit behinderten Kindern organisiert dazu eine besondere Fotoausstellung.
„Glück kennt keine Behinderung“ lautet der Titel einer Wanderausstellung der deutschen Fotografin Jenny Klestil, die im ganzen deutschsprachigen Raum unterwegs ist. Die Ausstellung zeigt ehrliche Fotos von Menschen mit Down Syndrom und ihren Familien – und ihre unverstellte Lebensfreude und Glück.
Die Vernissage findet am 21. März um 15 Uhr im Eingangsbereich der Liebburg statt. Danach kann die Ausstellung bis 21. April zu den Öffnungszeiten der Liebburg besichtigt werden.
Im Anschluss zur Vernissage werden die hiesigen Kinder mit Down Syndrom und ihre Familien fotografiert und diese Bilder werden dann in einem anderen Ort ausgestellt.


kurze Beschreibung des Bildes
Jenny Klestil hat im Rahmen des Projektes schon über 200 Familien begleitet. (Foto: Jenny Klestil)

Die Fotografin

Jenny Klestil fotografiert seit März 2015 ehrenamtlich Familien, die mit dem Downsyndrom leben. "Aus dieser ursprünglich zum Welt Downsyndrom geborenen kleinen Idee ist mittlerweile eine ganz große Welle geworden – über 200 Familien durfte ich schon begleiten, Freundschaften haben sich entwickelt, eine Ausstellung mit dem Titel 'Glück kennt keine Behinderung' wurde geboren und ein Ende ist nicht in Sicht", erzählt die aus Deutschland stammende Fotografin.
Die Ausstellung wurde schon an vielen Orten in Deutschland und der Schweiz gezeigt, mindestens 40 weitere Ausstellungen, neben jener in Lienz auch in weiteren österreichischen Orten, sind noch geplant.

"Ziel und Zweck der Bilder und Ausstellung ist es, möglichst vielen Familien ein Fotoshooting zu ermöglichen, in denen die Familie, das Kind, der Bruder, die Schwester als Mensch zu sehen ist, ohne dass die Behinderung eine Rolle spielt, bzw. in den Vordergrund tritt", erläutert Klestil ihre Beweggründe für das Projekt.
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