18.10.2014, 04:30 Uhr

Krankenhaus in Jalimo steht

Die drei elektriker Monday, Peter Loum und Jimmy installieren die Photovoltaikanlage des Krankenhauses. (Foto: OfJ / David Kraler)
BEZIRK (ebn). Im Jahr 2012 startete das Projekt “Osttirol für Jalimo” offiziell mit der Gründung eines Sozialvereines. Ziel des Vereins rund um den Osttiroler Arzt Franz Krösselhuber war es, ein Krankenhaus im Südsudan zu errichten. Dieses Ziel wurde nun, zwei Jahre später erreicht. Gebaut wurde einfach und funktionell, nach lokaler Bautradition mit lokalen Baumaterialien und einheimischen Arbeitern. Aus Osttirol kam das Know-How in Form von Fachkräften und den beiden Architekten David Kraler und Christoph Lachberger.

Nun geht es daran medizinisches Equipment nach Afrika zu bringen. Mittels Container werden die medizinischen Geräte und anderes Material nach Afrika gebracht. Dabei handelt es sich um Spenden vom Krankenhaus, Ärzten oder der Firma Liebherr, die beispielsweise Kühlgeräte zur Verfügung stellte.

Im Jänner kommenden Jahres will man schließlich in Betrieb gehen. Krösselhuber, der den Anfang selbst betreuen wird, will nach der Startphase ein Programm erstellen, das das Projekt dauerhaft auf eine funktionierende Basis stellt.

Gespendet wurden für das Projekt bis heute 390.000 Euro. Rund 270.000 Euro wurden bei dem Mondikolok Health Center, wie das Gebäude heißt bislang verbaut. Der Verein hofft aber weiterhin auf spendenfreudige Osttiroler, denn vor allem in der medizinischen Aufbauphause sind die Betriebskosten mit bis zu 20.000 Euro pro Monat sehr hoch.

Am Samstag, 25. Oktober findet um 20 Uhr zu diesem Zweck im Gemeindesaal Tristach ein Benefinzabend zugunsten des Projektes statt. Franz Krösslhuber wird den Gästen aktuelle Informationen aus dem Südsudan liefern und der Osttiroler Bergsportler Peter Ortner präsentiert seinen Multimedia-Vortrag “Neuland”.

Das Spendenkonto:
Volksbank Osttirol-Wk, BLZ: 40730, Kto: 17.523; IBAN: AT55 4073 0000 0001 7523.
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