15.11.2017, 00:00 Uhr

ÖBB erhält Zuschlag für Regiobusse

Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember tritt eine neue verbesserte Vertaktung der Osttiroler Regiobusse in Kraft. (Foto: VVT/Herbig)

Nachprüfungsverfahren wurde eingestellt, der VVT erteilte am 10. November den Zuschlag für Regiobus Pustertal und Regiobus Iseltal an die ÖBB-Postbus GmbH.

OSTTIROL (red). Aus dem zweistufigen Vergabeverfahren des Verkehrsverbund Tirol (VVT) für den Regiobus Pustertal und den Regiobus Iseltal, ging die ÖBB-Postbus GmbH als Hauptbieter erfolgreich hervor.

Aufgrund eines Antrages auf Nachprüfung beim zuständigen Landesverwaltungsgericht Tirol, durch einen Südtiroler Unternehmer, ruhte die Neuvergabe vorerst. Mit einem Beschluss vom 6.11.2017 wurde das Nachprüfungsverfahren allerdings eingestellt. Daher erfolgte vier Tage später der Zuschlag an die ÖBB durch den VVT. 
„Wir freuen uns über diese Entwicklung und leiten mit Hochdruck gemeinsam mit dem Verkehrsunternehmen die Umsetzung des neuen Fahrplans ein“, erklärt dazu VVT-Geschäftsführer Alexander Jug.

Ab 10. Dezember werden die ÖBB-Postbus GmbH und ihre Subunternehmen den Nahverkehr mit den neu angebotenen Verkehrsdienstleistungen sichern. Einzig aufgrund der nicht abschätzbaren Verzögerungen verkehren für einige Zeit noch die bisherigen Busse. Sie werden jedoch Zug um Zug durch die vom VVT geforderten modernen Niederflurbusse ersetzt.

Ein verbessertes Verkehrsangebot greift auch in ganz Osttirol: Auch außerhalb der Tourismus-Hauptsaison bleibt die Busfrequenz hoch. Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 tritt eine verbesserte Vertaktung in Kraft, meldet der VTT.
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