06.04.2017, 16:00 Uhr

Smaragdeidechsen gesucht - Fundmeldungen erbeten

Smaragdeidechsen zählen zu den stark gefährdeten Tierarten Österreichs. (Foto: Arge Naturschutz)

Arge Naturschutz und TB Glaser führen Untersuchung zur Verbreitung der gefährdeten Smaragdeidechse in Westkärnten und Osttirol durch.

Sie ist die größte heimische Eidechse, auffallend grün gefärbt, die Männchen mit leuchtend blauer Kehle – die Smaragdeidechse. Wer sie kennt und entdeckt, ist meist begeistert von diesen wunderschönen und nützlichen Tieren. Allerdings sind Smaragdeidechsen immer seltener zu beobachten.

Die Smaragdeidechse (Lacerta viridis) zählt zu den stark gefährdeten Tierarten Österreichs. Aus dem westlichen Kärnten und Osttirol liegen nur ältere, seit längerer Zeit nicht mehr bestätigte, Fundorte vor.
Um einen aktuellen Überblick über die Verbreitung der Smaragdeidechse in Westkärnten zu bekommen, führt die Arge Naturschutz ein Projekt durch, in dem aktuelle Vorkommen der Smaragdeidechse gesucht und die Lebensraumeignung für diese Art überprüft werden. In Osttirol läuft parallel ebenfalls eine Erhebung durch das TB Glaser. Die Arge Naturschutz bittet daher, alte und neue Beobachtungen von Smaragdeidechsen aus dem Oberen Drautal, dem Mölltal, dem Gitschtal, dem Gailtal und Osttirol mitzuteilen.

Wer eine Smaragdeidechse entdeckt, kann diese Beobachtung mit möglichst genauer Ortsangabe, Datum (zumindest Jahr), Angabe zu Beobachtungs- und Fundumständen, Name und Kontaktdaten des Beobachters und wenn vorhanden Belegfoto an die Arge Naturschutz (office@arge-naturschutz.at, Tel: 0463 / 32 96 66) melden. Beobachtungen in Osttirol an florian.glaser@aon.at oder 0650 / 5762100.
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