21.07.2017, 18:03 Uhr

Tödlicher Absturz im Glocknergebiet

Ein 62-jähriger Osttiroler brach am 20.7.2017 gegen 5 Uhr früh zu einer Bergtour in Richtung Glocknerwand auf und plante auf den Gipfel des Großglockners zu steigen. Nachdem der Bergsteiger nicht nach Hause zurückkehrte, erstattete sein Bruder gegen 20.30 Uhr Anzeige. Unmittelbar danach führte die Besatzung des Polizeihubschraubers einen Suchflug im Bereich der Glocknerwand durch, jedoch ohne Erfolg.
Am 21.07.2017 kurz vor 6 Uhr früh meldete ein Kalser Bergführer, unterhalb der Grögerrinne etwas zu sehen. Kurz darauf flog die Besatzung des Notarzthubschraubers zur angeführten Stelle und konnte den Abgängigen dort nur mehr tot auffinden. Der Leichnam wurde von Alpinpolizisten unterhalb der sogenannten Draschrinne geborgen und mit dem Polizeihubschrauber ins Tal gebracht. Die durchgeführten Erhebungen ergaben, dass der Verunglückte entweder beim Begehen des Grates oder beim Versuch im Bereich der Grögerrinne abzusteigen, abgestürzt sein dürfte.
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