17.06.2016, 10:57 Uhr

Wasserretter trainierten Ernstfall im Wildwasser

Abseilen von der Tagger-Lutz-Brücke ins Fließgewässer. (Foto: Wasserrettung Osttirol)

Wasserrettung Osttirol und Bundespolizei führten zusammen Wildwasserschulung durch.

BEZIRK. Vom 13.6. bis zum 16.6.2016 fand eine Wildwasserschulung in Zusammenarbeit zwischen der Wasserrettung Osttirol und den RettungsschwimmlehrerInnen der Bundespolizei statt.
Obmann Franz Striemitzer, Dr. Christian Schneider und Mag. Andreas Hellmann von Wasserrettung Osttirol, sowie die Ausbilder der Bundespolizei unter der Führung von Erich Schwendenwein führten mit 26 KursteilnehmerInnen ein besonderes Wildwassertraining durch.
Für manchen Kursteilnehmer war dieses Training der erste Kontakt mit dem Element „Wildwasser“. Zwar hatte man bis dato viel Theorie im Klassenzimmer erfahren, doch die Theorie praktisch zu erleben, bot für einige manch nasse Überraschung.
Ausbildungsinhalte waren die Wiederholung der Grundbasics der Wildwasserrettung (Wurfsackwerfen, Waten, Gurtretter) sowie erweiterte Rettungsmaßnahmen mit technischen Hilfsmitteln.
„Ziel ist es, dass die KursteilnehmerInnen nach dem Abschluss dieses Trainings die Fähigkeit haben, Gefahren zu erkennen und Ausrüstung korrekt zu gebrauchen“, so Franz Striemitzer, Obmann der Wasserrettung Osttirol.
Den Abschluss der „Wildwasserwoche“ bildeten schließlich das aktive Schwimmen in der Isel bei einer Wassertemperatur von 10 Grad Celsius und bei Wildwasserstufe 3-4, sowie eine Raft-Tour von Huben nach Lienz.
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