23.01.2018, 16:33 Uhr

Zwei Sanierungspreise gingen nach Osttirol

Das 400 Jahre alte "Giatla Haus" in Innervillgraten wurde stilvoll modernisiert. (Foto: Madritsch/Pfurtscheller)
Land Tirol und Energie Tirol haben zum 4. Mal den Tiroler Sanierungspreis ausgeschrieben. Zahlreiche Einreichungen von gelungenen Sanierungsprojekten wurden von einer hochkarätigen Fach-Jury begutachtet. Elf Projekte mit Vorbildcharakter wurden für den Sanierungspreis nominiert und fünf davon am 22. Jänner im Innsbrucker Landhaus ausgezeichnet. Vier weitere Objekte erhielten eine Anerkennung.

Zudem wurde ein Sonderpreis für ein Energiekonzept im Sinne von TIROL 2050 energieautonom vergeben. Auffallend in diesem Jahr sind die hohe Anzahl an öffentlichen Gebäuden sowie Leerstands- und Umnutzungen unter den Einreichungen.
Mit dem Tiroler Sanierungspreis 2018 ausgezeichnet wurden auch zwei Osttiroler Bauprojekte und sie fallen in diese beiden Kategorien. Zum einen das Dolomitenbad Lienz, sowie das 300 Jahre alte "Giatlahaus" in Innervillgraten.

Mit Innovation zum Tiroler Haus der Zukunft

„Etwa 40 Prozent des gesamten Tiroler Energiebedarfs wenden wir für unsere Gebäude auf. Mit einer umfassenden Sanierung der Gebäudehülle und dem Einbau eines intelligenten Heizsystems können bis zu drei Viertel des Energiebedarfes fürs Heizen eingespart werden. Der Tiroler Sanierungspreis ist ein Anreiz für Innovationen, die uns auf dem Weg zur Energieautonomie unterstützen und inspirieren“, betonte LHStv Josef Geisler. Für die Umsetzung der Energieautonomie bis 2050 müsse man sowohl im Neubau als auch in der Sanierung von Gebäuden schon heute entsprechende Maßnahmen im Baustandard und bei modernen Haustechniksystemen für Heizung, Kühlung und Warmwasser setzen.
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