28.11.2016, 00:00 Uhr

Mehr Absicherung für Menschen mit einer Behinderung

OSTTROL/TIROL. Viele TirolerInnen die unter einer Behinderung leiden, aber trotzdem arbeiten gehen, erhalten für ihre Arbeit keinen Lohn, sondern nur eine sogenannte „Leistungsprämie“. Sie sind dadurch nicht Sozialversichert und können durch ihre Arbeit auch keine Pensionsbegündende Zeiten erwerben.
"Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass in Zeiten, wo jeder, der zu uns kommt Anspruch auf Mindestsicherung und entsprechende soziale Absicherung hat, behinderte Tirolerinnen und Tiroler aber durch den sozialen Rost fallen. Das ist vor allem für die betroffenen Eltern eine große Belastung, die sich um die Zukunft ihrer Kinder Sorgen machen", erklärt der Osttiroler Landtagsabgeordnete Josef Schett (impuls).

Impuls-Tirol brachte einen Antrag im Landtag ein, der "die Landesregierung dazu auffordert, alles zu unternehmen, damit Menschen mit Behinderung, die einer Beschäftigung nachgehen, einen entsprechenden Lohn erhalten und damit sozialversichert und pensionsrechtlich abgesichert sind". Nach einer ausführlichen Diskussion hat der Tiroler Landtag den Antrag einstimmig angenommen.
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