15.08.2016, 11:43 Uhr

MISERERE NOBIS - meine politische Messe gegen das VERGESSEN!

Anspruch und Wirklichkeit klaffen in der allgemeinen und politischen Gesellschaft in Österreich wie gewohnt und weiterhin auseinander, ein Ende nicht in Sicht . . . das öffentliche Demontieren in diversen und aktuellen Schmutzkampagnen bestimmter Medien eines Bundespräsidentenkandidaten Van der Bellen sind Geschmacklosigkeiten, die nicht zu einem Land passen, in denen Therapieformen erfunden wurden, die es zur Weltgeltung brachten . . . Hoffnungen, Menschlichkeit, Würde, Inspiration und Freude sind Attribute, die sich scheinbar in Luft aufgelöst haben, sie haben ihre Existenzberechtigung verloren . . . der Armutsbericht von 2014, die aktuelle Flüchtlingsarbeit, die Arbeitslosigkeit und andere Spezifikationen wären die Themen, denen wir uns alle widmen sollten, doch die Ignoranz ist größer, ist stärker als angenommen, lässt sich nicht mehr beseitigen . . .

IN NOMINE PATRIS, FILII, SPIRITUS SANCTI . . . ich schaue mir die Welt an, ihre Erscheinungsbilder, ich schaue mir Österreich an, seine Möglichkeiten in der europäischen Politik, ich schaue mir auch und vor allem die Politik in Osttirol an, deren Schlafmützigkeit an Größe zugenommen hat, keine klaren Bekenntnisse zu erkennen sind, wie man diese Region mit den Mitteln der Vernunft und einem klaren Verstand heilen kann . . . was gibt es hier zu vermelden: Traurigkeiten, Depressionen, Herzeleid usw. . . . ein paar ausgelutschte Träume werden als Leitziele auf den Weg gebracht . . . wenn die erste Frau in der Stadt in ihrem Büro auf ihre Gold-Medaille von Henry Dunant schauen kann, die sie einmal vom ÖRK bekam, anlässlich diverser Telefonate, dann schreit das zum Himmel, dann kann man verzweifeln . . . ich sage einmal fest MISERERE, KYRIE ELEISON, GLORIA . . . ich versuche diesen Vorgang ganz schnell zu vergessen, sonst stellen sich die Haare auf, verweigern ihren angestammten Dienst zu reagieren, wenn die Not oder die Angst im Vordergrund stehen, einen Überlebensmechanismus in Gang zu setzen . . .

Dass Menschen fehlerhafte Wesen sind, das ist nicht neu, das kann man als Allgemeinbildung vernachlässigen . . . das ständige Reden von den Reden über das Reden ist der Hauptanteil einer politischen Kultur in Osttirol . . . denkt man spontan an die letzten Wahlkampagnen, an die Inhalte und deren Botschaften, dann kriegt man zwangsläufig eine Wut in den Bauch, was daraus entstanden ist, was in den politischen Alltag übernommen wurde . . . Worte haben eine Halbwertzeit, und genau hier liegt der Hund begraben, das ist alles nur Geschwätz, blödes Gerede um Nichts, denn diese Region braucht andere Ideen einer lebendigen Politik, die noch nicht einmal auf dem Papier stattfindet . . .

Egal, ob man nun ein gläubiger Mensch ist oder nicht, egal, ob man eine religiöse Überzeugung besitzt oder nicht, die derzeitigen Zeichen stehen schlecht, verheißen keine gute Zukunft, es gilt genauer hinzusehen und immer wieder neu zu überprüfen, was Sache ist, was in dieser Region stattfindet . . . Visionen und Utopien haben hier keinen Platz, sind Fremdworte, werden auch so behandelt . . . das ständige Beäugen, was andere auf den Weg bringen, nimmt eine große Energie in Anspruch, statt sie zu bündeln, sich mit anderen in einer konzertierten Aktion auf den Weg zu machen . . .

Ich vermisse eine schlagfertige kommunale Intelligenz, die aufhorchen lässt, deren Signalwirkung einen Nutzen für alle bringt . . . der Begriff Sonnenstadt Lienz und das Motto Modell Schöner Leben sind inflationär, sie haben ihren Geist, ihren Tatendrang aufgelöst, jetzt müsste es weiter gehen mit den Nachfolge-Ideen, ein Feuerwerk entstehen, der Rahmen sich vergrößern . . . die Fahrt in eine neue Ausrichtung stattfinden . . . Politik ist für die Bürger da und nicht umgekehrt, wenn es nicht mehr geht, sollte man konsequenterweise gehen, sich einen anderen Job resp. Beruf aussuchen . . . die Erkennungszeichen, die Merkmale müssen sich abheben, die Identität klar abzeichnen . . . es überwiegen die Peinlichkeiten, die Mogelpackungen, der Zauberwald . . .

Gott ist der, der er ist, ein namenloser Gott, jeder darf sich von ihm ein eigenes Bild machen . . . er ist als Mensch auf die Erde gekommen, leise und bescheiden, war in allen Funktionen ein Vorbild, deren Vermächtnis wir heutzutage mit den Füßen treten . . . es kann und darf nicht sein, dass Männer in dieser Region ihre Frauen körperlich und seelisch misshandeln, es kann nicht sein, dass viele Kinder eine sexuelle Gewalt erleben müssen, es kann nicht sein, dass der Drogenkonsum deutlich zugenommen hat = hier braucht es klare Antworten, klare Bekenntnisse, klares Auftreten . . . hier klaffen wie gewohnt Anspruch und Wirklichkeit deutlich auseinander . . . ich habe nichts anderes erwartet!!

Angesichts der unzähligen Tragödien suchen die Menschen nach Lösungen, nach Antworten, nach Heil und vor allem nach einem brauchbaren Frieden, den man auch erleben und nachvollziehen kann . . . Menschen sind so wie sie sind, sie lassen sich leicht hinter das Licht führen, sind abhängig von den Dinger einer überbordenden Konsumgesellschaft . . . die Definitionen über das neue Handy oder Smart-Phone überwiegen, damit wir an allen Plätzen, Wegen, Straßen Umweltverschmutzung betrieben, jeder will andere in seine Welt mit einbeziehen, jeder teilt sich mit, will gelikt werden, die SUCHT ist unbeschreiblich groß!!!

Unsicherheiten in der Region überwiegen, das Miteinbeziehen der Bürgerschaft ist eine Floskel, die nur bei der Wahl gilt, beim konkreten Nachfragen verhält man sich zurückhaltend oder lässt den Totstellreflex zur Anwendung bringen . . . so werden die Dinge gehandhabt, so einfach ist es, mit den Bürgern auf Augenhöhe zu verfahren . . .

Die wahren Gründe für Flucht, Vertreibung, Krieg und Terror sind der Klassenkampf, der sich schon längst verbreitet hat und keiner hat eine Ahnung von den Zusammenhängen dieser globalen Auswirkungen . . . Flüchtlinge sind das kleinste Übel auf dieser Welt, das größte Übel ist das globale KAPITAL, deren Handhabung uns allen noch große Probleme bescheren wird . . . Ideen, die globalen Krisen in den Griff zu kriegen, haben wir keine, wir sind Angeber, Schaumschläger, Möchtegerne, wir wollen einfach nur gut leben und andere ausbeuten, darin sind wir geschult, in diesem Metier kennen wir uns bestens aus . . . dass allein bis dato im Mittelmeer mehr als 3000 Flüchtlinge ertrunken sind, berührt uns doch nicht mehr, daran sind wir gewöhnt, haben uns abgehärtet, schauen zu wie bei einem Fernsehereignis, bei einem Fußballspiel, bei einem olympischen Wettkampf . . . als der tote Aylan am Strand lag wie eine Puppe, da atmete die Welt noch auf, aber das ist schon wieder zu lange her, jetzt müssen die Steigerungen her . . . ein Aylan ist zu wenig, das lockt keinen hinter dem Ofen hervor . . .

Meine Predigt fällt noch milde aus, ich könnte andere Dinge aufschreiben, sie benennen, sie auf den Tisch legen, ich mäßige mich, weil eine Mäßigung auch angebracht erscheint, die Würde des Menschen ein hohes Gut ist, und alle Opfer im Mittelmeer haben eine Würde, deren Vermächtnis in meinem Gedächtnis bleibt . . . ich verfolge diese Geschehnisse, kümmere mich darum . . . wenn ich mit Flüchtlingen arbeite, ist das nur ein kleiner Teil meiner beherzten Arbeit . . .

Die Schonzeit für den Westen ist vorbei . . . jetzt geht es uns an den Kragen . . . ob wir daraus lernen werden, das steht in den Sternen, und die strahlen im Monat August hell und klar . . . wir könnten diesen Himmel nutzen und Antworten finden für die nahe und spätere Zukunft . . . doch meine Zweifel bleiben . . . bislang haben wir nichts aus der Geschichte gelernt . . .

Ganze Bevölkerungsgruppen werden vom Wohlstand ausgeschlossen, sie leben am Rande der Gesellschaft, deren Teilhabe ihnen verwehrt bleibt, weil es andere so wollen und sich auch noch gut dabei fühlen . . . die Kluft zwischen ARM und REICH wird immer größer, das Gefälle kaum zu übersehen . . . wir müssen die ökonomischen Gründe von Flucht und Terror überwinden und beheben, und sei es durch einen universellen Kommunismus, deren Theoriemodelle in sich stimmig sind, leider mit den Menschen derzeit nicht zu machen ist . . . fremde Kulturen sind keine wirkliche Bedrohung, sie sind eine Bereicherung, das müssen wir verstehen lernen, hinschauen, sehen, begreifen, anwenden, ausprobieren . . . über Versuch und Irrtum kommt jedes Kind weiter, es braucht dazu noch nicht einmal seine Eltern . . .

Teilhabe gilt für alle Menschen, wir dürfen keinen einzigen Menschen ausschließen, das widerspricht meiner christlichen Grundeinstellung, meiner Professionalität, jeder Mensch ist ein wertvoller Mensch, jeder hat seine Berechtigung und auch seine Aufgabe zu erfüllen . . .

Gott sei uns gnädig und segne uns, er lasse uns sein Antlitz leuchten, dass man auf Erden erkenne seinen Weg, unter allen Völkern sein Heil . . . Introitus, Eingang, Hineingang, Eintritt in eine andere Welt des ewigen Friedens, der Erkenntnis, der Freude, des Lobes, der Liebe und der Hoffnung . . . ich bin dabei . . . ich arbeite daran, lasse mich nicht aus dem Konzept bringen . . . ich öffne Türen, da wo sie verschlossen sind, ich gehe auf Menschen zu, die in Not sind, ich frage nicht lange, ob ich da etwas machen könnte . . . ich mache es einfach!!! Ich bin gegen das VERGESSEN, gegen das VERLEUGNEN, gegen die VOLKSVERDUMMUNG, gegen die LÜGEN . . . diese Liste ist lang . . . jeder kann sie vervollständigen, wenn er will . . . wenn er Mut und Courage hat, wenn er sich dazu berufen fühlt . . . Gott allein die Ehr . . .
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.