05.06.2016, 16:29 Uhr

SEBASTIAN KURZ ZWISCHEN OMNIPOTENZ, ÜBERFLIEGER UND EINFÄLTIGKEIT . . .

Meine Güte . . . was es so alles gibt . . . es ist nicht zu fassen . . . es ist zum HEULEN . . .
Wenn Sebastian Kurz seine Gedanken, seine politischen Spielereien und außergewöhnlichen Exkurse entwickelt, schlägt es doch dem Fass den Boden aus. Wiederholt zeigt sich, Sebastian Kurz hatte sicherlich eine wohlbehütete Kindheit, eine überdurchschnittliche Zuwendung, die Privilegien und den Status eines funktionierenden sozio-kulturellen Umfeldes um die Ohren . . . dann ist verständlich, dass er keinen blassen Schimmer von dem hat, was es sonst noch auf dieser grausamen Welt gibt, was sich rund um das Mittelmeer abspielt, was Menschen erdulden, erleiden, ertragen müssen, die sich auf den Weg machen, um ihre Seele zu retten . . .

Wenn er meint, man müsse die Bootsflüchtlinge abfangen nach dem australischen Vorbild, dann verrät es seine Gesinnung, seine Grundeinstellung, sein Wertesystem, seine moralischen Instanzen . . . von denen hat er keinen blassen Schimmer, von denen hat er noch nie etwas gehört . . . er weiß nicht wirklich, was es heißt, das Elend, die Armut, die Not, die Ausgrenzung, die Vergewaltigung, die Ausbeutung, den Tod zu spüren . . .

Dass sich die Katastrophen steigern, der pure Wahnsinn ein ständiges Erlebnis darstellt, die Zivilisation für viele Menschen nur ein Wunschdenken beinhaltet, davon lässt er sich nicht beeindrucken, für ihn gibt es nichts Menschliches, für ihn gibt es das unüberlegte Geschwätz, das er aufgreift, steigert, kolportiert, potenziert, verdreht, verschachtelt . . .

Flüchtlinge sind nach wie vor Menschen, denen ein Recht auf Leben nicht verweigert werden darf, die Bedrohungs-Szenarien sind künstlich und gewollt, sie sind ein Kalkül für die Auffassungen, dass andere Menschen immer in ihrer Art eine Befremdung darstellen, und alles was fremd erscheint, muss beseitigt werden . . .

Andersheit könnte eine Chance darstellen, von anderen Menschen lernen wäre ein Option, doch Sebastian Kurz mit seinem Halbwissen lehnt sich aus dem Fenster seiner selbst-geschönten Außenpolitik . . . er kennt nicht die Sorgen und Ängste der Flüchtlinge, er kennt nicht die Lebens-Dramen der vielen Menschen, die nichts mehr haben oder besitzen außer sich selbst . . .

Internierungslager ist das Allerletzte, was für Flüchtlinge eine Perspektive darstellt, das erinnert an den Nationalsozialismus, an Diktatoren aller Art und Güte, die sich weiterhin wie die Pest verbreiten . . . Herr Kurz scheint immun zu sein, wenn es um die Not von Menschen geht, wenn die Aufschreie in den Himmel noch nicht einmal den Durst oder den Hunger stillen . . .

Ich habe das Gefühl, Sebastian Kurz ist selbst nicht mehr zu retten . . . er weiß nicht mehr, was er tun soll, was er eigentlich will??? Er hat nichts gelernt, er ist nichts, er ist der, der er ist . . . und das ist zu wenig, um eine souveräne Außenpolitik abzuliefern, seine Botschaften kann man nicht ernst nehmen, die klingen wie die Mitteilungen eines Gymnasiasten, der gerade über ein bisschen Geschichte den Hintergrund erfährt . . . will Österreich nicht sein ganzes Gesicht verlieren, muss sich Sebastian Kurz ändern, muss er sich anstrengen, muss vielleicht auch eine Nachhilfe in Anspruch nehmen, seine Hausaufgaben hat er noch nie erfüllt, das ist mehr als mangelhaft, das ist schlichtweg ungenügend . . .

Wenn Sebastian Kurz auf die anderen Mitgliedsländer der EU zugegangen wäre, hätte seine Verslein aufgesagt, hätte sich klare Argumentationshilfen zurecht gelegt, wäre den Nachbarn überzeugend zur Seite gestanden . . . er ist und bleibt eine Lachnummer, ein Träumer, eine Witzfigur . . . so naiv kann doch kein Außenminister sein??? Sein Denken ist angesiedelt in einer schmalen Nische, deren Fundament keines ist, noch nie eines war, was soll da noch entstehen können??? Ihm fehlen die Werkzeuge für ein akzeptables Wirken als Außenminister auf dem internationalen Parkett . . . da ist es fast besser (im Sinne einer Schadenbegrenzung), er bliebe zu Hause, macht erst einmal sein Studium fertig . . . und dann reden wir weiter . . . es ist nicht zu fassen, es ist und bleibt eine SCHANDE!!!

Dieses Spiel mit den Spielen um Menschenrechte gehört in andere und kompetentere Hände, da kann man sich schlau machen, kann hineinlesen in gute Literatur, die es zu diesen Themen in Hülle und Fülle gibt . . . das menschliche Leid ist kein Experimentierfeld für Anfänger, für Einfältige, für Möchtegerne usw.

Kann man Peinlichkeiten noch steigern? Sicherlich, mit Sebastian Kurz ist das möglich!
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Monika Pröll aus Rohrbach | 05.06.2016 | 22:22   Melden
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Jürgen-Ferdinand Schohr, MA/MD, Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut, Störenfried und Clown aus Osttirol | 06.06.2016 | 16:54   Melden
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Monika Pröll aus Rohrbach | 08.06.2016 | 13:58   Melden
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Jürgen-Ferdinand Schohr, MA/MD, Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut, Störenfried und Clown aus Osttirol | 08.06.2016 | 16:27   Melden
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Monika Pröll aus Rohrbach | 09.06.2016 | 15:06   Melden
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