20.03.2017, 09:38 Uhr

Osttiroler Kicker starten in die Saison

(Foto: Brunner Images)

Am kommenden Wochenende beginnt in sämtlichen Klassen des Kärntner Fussballverbandes die Frühjahrsmeisterschaft 2017.

(strope). Wir werfen einen Blick auf die Kärntner Liga und die Unterliga West in denen insgesamt drei Osttiroler Vereine vertreten sind:

Kärntner Liga

In der Kärntner Liga wartet auf den SV Rapid Lienz ein beinharter Kampf gegen den Abstieg. Derzeit liegen die Grün-Weißen auf dem 11. Tabellenplatz, allerdings nur drei Punkte entfernt vom 14. Rang, der wahrscheinlich der erste Abstiegsplatz sein dürfte. Trainer Bernhard Zoier kann im Prinzip auf die gleichen Spieler wie im Herbst zurückgreifen, anstelle des aus beruflichen Gründen abgewanderten Andreas Überbacher wurde der gebürtige Osttiroler Daniel Leitner vom SV Feldkirchen verpflichtet. Und der zuletzt verletzt gewesene Dominik Müller dürfte im Frühjahr auch wieder zur Verfügung stehen.
In der ersten Runde müssen die Lienzer beim ASKÖ Köttmannsdorf antreten, danach kommt es im Dolomitenstadion Lienz bereits zum ersten richtungsweisenden Spiel gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf, den SV Eberstein.

Unterliga West

Die beiden Osttiroler Verteter in der Unterliga West bekommen zum Auftakt gleich zwei schwere Brocken vorgesetzt. Die Union Matrei empfängt den Tabellenzweiten aus Ludmannsdorf. Trainer Harald Panzl kann eigentlich recht entspannt in das Frühjahr gehen, denn sollte nichts unvorhergesehenes passieren, dürfte seine Elf mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Ziel wird es sicher sein den einen oder anderen jungen Spieler aus der 1b Mannschaft in die Kampfmannschaft einzubauen und das Tauernstadion wieder zu einer richtigen Heimfestung zu machen.

Wesentlich gefährlicher ist die Situation beim FC-WR Nussdorf/Debant, der zum Start den Tabellenführer aus St. Jakob/Ros. empfängt. Die Alempic Elf steckt mitten im Abstiegskampf und hat derzeit nur drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Um diesen zu verhindern wurde anstelle des nicht zur Verfügung stehenden Stammkeepers Thomas Heinzle der junge Slowene Klemen Knavs verpflichtet. Auch Michael Schneider kehrte zum FC-WR zurück und soll vor allem in der Offensive die nötigen Akzente setzen.

Auf jeden Fall können sich die Osttiroler Fußballfans wieder auf spannende Spiele freuen.
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