Kommentar
Warum ich für das Waffenverbot am Yppenplatz in Ottakring bin

Redakteur Mathias Kautzky ist ein Befürworter der Waffenverbotszone rund um den Yppenplatz in Ottakring. | Foto: Petra Hofer
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  • Redakteur Mathias Kautzky ist ein Befürworter der Waffenverbotszone rund um den Yppenplatz in Ottakring.
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MeinBezirk-Redakteur Mathias Kautzky erläutert, warum er die Verlängerung der Waffenverbotszone am Yppenplatz in Ottakring durchaus für eine gute Idee hält. Und mit welchen Konsequenzen man bei ungeregeltem Waffenbesitz, wie es die USA vormacht, rechnen müsste.

WIEN/OTTAKRING. Die Frage, ob sich das Waffenverbot am Yppenplatz (siehe unten) bewährt oder nicht, betrifft nicht nur Ottakring – denn Waffenverbotszonen gibt es auch am Reumannplatz und Praterstern. Aber nicht nur im 2., 10. und 16. Bezirk häufen sich Gewalttaten seit Jahren: Österreichweit spricht die Kriminalstatistik ebenfalls Bände – und auch im ganz großen Maßstab genügt ein Blick auf die Berichterstattung im Internet, um weltweit mehr gewaltsame Konflikte und Kriege auszumachen.

Besonders in den USA gibt es viele, die den ungeregelten Waffenbesitz zur Lösung von gewalttätigen Konflikten empfehlen – nach der Devise "man muss sich wehren dürfen." Ja, es gibt natürlich auch bei uns Argumente gegen das Waffenverbot, etwa dass sich sowieso nur die "Guten" daran halten würden.

US-Verhältnisse? Nein, Danke!

Allerdings sollte man sich auch die Konsequenzen des freien Waffenbesitzes vor Augen halten: In den USA etwa wird durchschnittlich alle 12 Minuten ein Mensch von einem anderen erschossen. Deshalb bin ich ein Fan des Waffenverbots am Yppenplatz – ein großer Fan.

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Redakteur Mathias Kautzky ist ein Befürworter der Waffenverbotszone rund um den Yppenplatz in Ottakring. | Foto: Petra Hofer
Das Waffenverbot am Yppenplatz wird von der Polizei kontrolliert. | Foto: Ronja Reidinger/MeinBezirk
Die Polizei ist am Yppenplatz präsent. | Foto: LPD Wien

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