Aus der Ottakringer Vorstadt auf die Alm

Nahe der Riegerhütte trifft man meistens auf Pferde.
  • Nahe der Riegerhütte trifft man meistens auf Pferde.
  • hochgeladen von Mathias Kautzky

OTTAKRING. Als Ottakinger kann man sich durchaus als privilegiert betrachten: Ist der 16. Bezirk doch einer der abwechslungsreichsten Bezirke Wiens. Vom dicht verbauten Wohngebiet in Gürtelnähe reicht das Spektrum bis zu den begrünten Cottage-Gegenden am Wilhelminenberg - für Freizeitsportler ein Traum. Bei dieser Crossover-Tour über zwei Aussichtswarten im Wiener Stadtgebiet kann man das Ottakringer Sportpotenzial optimal nützen: Man kann sie nicht nur mit Wanderschuhen, sondern auch mit Nordic-Walking-Stöcken oder sogar mit dem Mountainbike in Angriff nehmen.

Start dieser Afterwork-Ausfahrt ist am Parkplatz vor der Feuerwache am Steinhof. Das erste Etappenziel ist die Jubiläumswarte, die man über den kurvigen Waldweg entlang der Johann-Staud-Straße erreicht. Es gibt hier mehrere Wege zur Auswahl, aber alle führen nach oben zur Warte. Den spektakulären Ausblick von ganz oben sollte man sich nicht entgehen lassen, der Blick reicht von der Slowakei bis weit ins Ötscherland. Von der Warte wandert oder rollt man ein paar Höhenmeter entlang der angrenzenden Wiese in Richtung Osten hinunter und biegt in den breiten Wanderweg ein, der leicht abfallend bis zur Kreuzeichenwiese führt. Dort zweigt man links in Richtung Schottenhof ab, den man nach einigen Hundert Metern erreicht. Man überquert die Amundsenstraße und nimmt den Forstweg links vom Schottenhof. Nach einigen Hundert Metern kommt man an eine Kreuzung, hier geht es rechts weiter in Richtung Sophienalpe.

Pferdekoppel mitten in Wien

Alternativ kann man auch links abbiegen und den Forstweg zur Riegerhütte nehmen. Beim dort ansässigen Reiterhof kann man oft einige Haflinger auf der Weide beobachten. Von der Karl-Bekehrty-Straße kommt man auf einfachem Weg hinauf zum Verbindungsweg zwischen Sophienalpe und Mostalm: Man nimmt gegenüber des Hauses Karl-Bekehrty-Straße 19 die Schotterstraße und radelt hinauf bis zur Franz-Karl-Fernsicht am Kamm. Das Bergrestaurant Sophienalpe bietet sich als erste Einkehrmöglichkeit an: Das Gebäude stammt aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende. Der geschotterte Weg dorthin zweigt vom Parkplatz der Sophienalpe in Richtung Südwesten ab und führt entlang weitläufiger (Alm-)Wiesen und durch ein kurzes Waldstück direkt auf die Mostalm.

Tritt man in die Gaststube ein, fühlt man sich in die 1960er Jahre zurückversetzt, wurde doch seit damals nichts Wesentliches am Interieur verändert. Sitzt man im schattigen Gastgarten und blickt auf die mehrere hundert Meter lange Almwiese, die direkt am Gasthaus beginnt, fühlt man sich mit ein wenig Phantasie durchaus auf eine Salzburger oder Kärntner Alm versetzt. Am Geländer hinter dem Gastgarten werden in der warmen Jahreszeit übrigens gerne Pferde angebunden, solange ihre Reiter einkehren (man kann aber durchaus auch Mountainbikes dort anlehnen). Am Übergang zur Almwiese gibt es einen gut ausgestatteten Kinderspielplatz. Der Rückweg führt entweder am selben Weg zum Ausgangspunkt zurück, oder von der Mostalm in Richtung Westen über die Hohe-Wand-Wiese hinüber in den Augustinerwald. Von dort geht es über einen Forstweg nach Unterpurkersdorf und entlang des Wientalradweges wieder zurück in die Großstadt.

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