Thaliastraße neu
Grüne fordern Begegnungszone für Ottakring

Barbara Obermaier von den Grünen Ottakring mit der Studie zur Machbarkeit einer Begegnungszone auf der Thaliastraße.
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  • Barbara Obermaier von den Grünen Ottakring mit der Studie zur Machbarkeit einer Begegnungszone auf der Thaliastraße.
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Die Thaliastraße ist Ottakrings zentrale und bedeutendste Einkaufsstraße. Leider hat sie ihre besten Jahre schon hinter sich. Für die ab 2021 startende Erneuerung sehen die Grünen eine einmalige Chance auch dem Klimaschutz gerecht zu werden. Dafür haben sie eine Studie zur Neugestaltung in Auftrag gegeben.

OTTAKRING. Anrainer, Geschäftsleute und Straßennutzer sollen bei der Neugestaltung mitreden dürfen. Aufgrund der Coronakrise passiert dies zum Großteil im virtuellen Raum mittels eines Online-Fragebogens, eines digitalen Ideenbriefkastens oder eines Live-Videochats.

Den Ottakringer Grünen geht das nicht weit genug. Sie haben deshalb bei einer Landschaftsarchitektin und einem Raumplaner von der TU Wien eine umfangreiche Studie in Auftrag gegeben. Gleichzeitig haben sie auch mit nahezu allen Gewerbetreibenden der Thaliastraße gesprochen. "In der Neugestaltung der Thaliastraße liegt die große Chance auf saubere Luft, sichere Wege und mehr Platz zum Spazieren, Plaudern und Spielen", ist Barbara Obermaier von den Grünen Ottakring überzeugt.

Begegnungszone

Konkret möchten die Grünen im Zuge der Umgestaltung der Thaliastraße gleich mehrere Begegnungszonen. Die in Auftrag gegebene Studie soll diese Forderung untermauern. Als grundsätzliches Ergebnis wird darin festgehalten: "Die Thalia-straße eignet sich als Begegnungszone." Im Hinblick auf insbesondere verkehrstechnische Einflussfaktoren und die Länge der Thaliastraße wird bei einer durchgängigen Gestaltung als Begegnungszone auch auf zahlreiche Herausforderungen hingewiesen. Negativ auf eine ebensolche könnten sich laut der Studie die Straßenbahn und ihr 2.500 Meter langer Gleiskörper auswirken.

"Gerechte Aufteilung"

Die Grünen würden dennoch gerne "auf jedem dritten Parkplatz einen Baum, ein Bankerl oder einen Brunnen" sehen. Konkret soll die Geschäftsstraße rund um den Brunnenmarkt und im Bereich der U-Bahn-Station Ottakring, aber auch bei Haltestellen gerecht aufgeteilt werden. Generell soll die gesamte Thaliastraße verkehrsberuhigt werden. "Flaniermeilen und Verweilplätze bringen die Menschen auf die Straße, raus aus den Autos und rein in die Geschäfte. Selbst die Wirtschaftskammer ist zu der Erkenntnis gekommen, dass Begegnungszonen auch der Wirtschaft guttun", ist Obermaier überzeugt.

Zukunft Fußgängerzone

Für die Grünen Ottakring ist die Neugestaltung ein Zukunftsprojekt: "In weiterer Folge könnte aus der Begegnungszonen sogar eine Fußgängerzone werden. Dass eine solche auch mit Straßenbahnen funktioniert, kann man anhand der Studie erkennen." Als Beispiele dafür werden Linz, Graz, aber auch der Reumannplatz aufgezählt.

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Wie soll die Thaliastraße in Zukunft aussehen? Wir freuen uns auf Ihre Meinung: ottakring.red@bezirkszeitung.at

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