Ottakring: Ein Blick auf die Geschichte der Demokratie

Volles Haus: Die Historikerin Brigitte Pellar führt teilweise selbst durch die Ausstellung. Am 13. August gibt es noch einen Termin.
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  • hochgeladen von Anja Gaugl

OTTAKRING. Von den Anfängen im Jahr 1525 bis zum heutigen Tag: Die Ausstellung "Der Staat sind wir – Die Geschichte der österreichischen Demokratie" ist noch bis 23. August in den Räumen der SPÖ Ottakring zu sehen. "Es gerät leider in Vergessenheit, was Demokratie bedeutet und warum sie für die Menschen wichtig ist", so die Historikerin Brigitte Pellar. "Wir wollen dazu beitragen, das Wissen darüber lebendig zu halten. Es ist super, wie sehr wir dabei in Ottakring unterstützt werden." Sie hat mit Ernst Jaritz die Ausstellung für das Gedenkjahr 2018 entwickelt.

In 26 Tafeln zur Demokratie

Auf 26 Plakaten können Interessierte den Weg Österreichs zur Demokratie verfolgen. So wird die k.k.-Monarchie ab 1867 beleuchtet und dann natürlich das Jahr 1918. Auch Themen wie die hohe Arbeitslosigkeit in den 1930er-Jahren und das Regime der Nationalsozialisten werden behandelt. Aber auch Ereignisse aus der jüngeren Vergangenheit wie die Unterzeichnung der Europäischen Menschenrechtskonvention im Jahr 1958 dürfen nicht fehlen.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema kommt gut an. Bei vier Führungen, die schon stattgefunden haben, waren jeweils um die 20 Besucher dabei. "Diese Woche habe ich einen Geschichtsunterricht erlebt, wie ich ihn mir in meiner Schulzeit gewünscht hätte", zeigt sich bz-Leserreporterin Poldi Lembcke begeistert, die an einer der Führungen teilgenommen hat.

Austellung wandert durch Schulen

Konzipiert ist die Schau als Wanderausstellung und war schon einige Zeit im Sandleitenhof zu sehen. Die nächste Station wird die Volkshochschule Ottakring sein, danach sind einige Schulen an der Reihe. Wer Interesse hat, kann nach Voranmeldung jederzeit im Büro der SPÖ Ottakring (Schuhmeierplatz 17–18) vorbeikommen und sich die Plakate ansehen. Einfach unter 01/492 07 66 oder wien.ottakring@spoe.at anmelden. Brigitte Pellar führt am Montag, 13. August, um 18 Uhr wieder durch die Ausstellung.

Volles Haus: Die Historikerin Brigitte Pellar führt teilweise selbst durch die Ausstellung. Am 13. August gibt es noch einen Termin.
Zusammenhänge von Ereignissen und Hintergrundinformationen, immer mit Blick auf Wien, sind auf 26 Tafeln zu erfahren.

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