Ottakring
Umgestaltetes Hippviertel am Brunnenmarkt feiert Eröffnung
- v. l.: Klubvorsitzende Selma Arapović (Neos), Mobilitätsstadträtin Uli Sima, Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp (alle SPÖ) präsentieren das neue Grätzl.
- Foto: Valentina Marinelic/MeinBezirk
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
Die Umgestaltung des Hippviertels in direkter Nähe zum Brunnenmarkt ist abgeschlossen. Das Projekt, das auf eine Idee des Klimateams zurückgeht, soll das Grätzl grüner machen und für ein besseres Klima im Sommer sorgen.
WIEN/OTTAKRING. "Hipp, Hippviertel, Hurra!", hieß es am Mittwochvormittag im Abschnitt zwischen Menzlgasse und Thaliastraße. Die Umgestaltung des neuen Hippviertels feierte mit der Eröffnung seinen Abschluss.
In direkter Nähe zum Brunnenmarkt stellten Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp, Mobilitätsstadträtin Uli Sima, Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (alle SPÖ) sowie Neos-Klubvorsitzende Selma Arapović das Projekt des Ottakringer Klimateams feierlich vor.
Mehr Bäume und weniger Autos
Von der Thaliastraße bis zur Menzelngasse wurde der Bereich zur Fußgängerzone umgestaltet. Wo zuvor Autos parkten, befinden sich jetzt neue Sitzmöglichkeiten und Grünflächen. Gemeinsam mit neuen Sträuchern und Gräserbetten sollen 27 weitere Bäume "für zusätzliche Begrünung" sorgen, betont Sima. "500 Quadratmeter neue Grünfläche gibt es insgesamt." Ein weiteres "echtes Highlight" wären auch die bunten Sitzwürfel und die Bodenbemalungen, die im Frühling folgen werden, "und dem Grätzl einen einzigartigen Charme verleihen", so die Stadträtin.
Die Begrünung zieht sich darüber hinaus weiter in die angrenzende Menzelgasse sowie die Hippgasse. Hier gibt es weitere Sitzmöglichkeiten, einen Schach- und Mühletisch sowie insgesamt zwölf zusätzliche Radbügel im Projektbereich. Die Umgestaltung soll im kommenden Sommer für ein besseres Klima sorgen. Ein Wasserspiel und drei Trinkbrunnen bieten zusätzliche Kühlung. Helle Pflastersteine sollen indes für eine einfachere Versickerung von Regenwasser und weniger Aufheizung sorgen.
"Wenn Beteiligung gelingt, profitieren alle"
Die Umgestaltung des Hippviertels geht auf eine Idee des Klimateams zurück, bei dem Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge für ein nachhaltiges Grätzl einbringen konnten. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten wurde die Idee weiterentwickelt und schließlich von einer repräsentativen Bürgerinnen- und Bürgerjury ausgewählt.
- Neue Bäume, mehr Sitzmöglichkeiten und kein Autoverkehr sollen den Abschnitt einladender gestalten und aufwerten.
- Foto: Valentina Marinelic/MeinBezirk
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
"Angestoßen von Ideen des Wiener Klimateams verändert sich nun ein ganzes Grätzl zum Positiven", hebt daher auch Czernohorszky hervor. Das Hippviertel würde einen sozialen Klimaschutz vorzeigen, "der gut für das Klima und gut für die Menschen" sei. Auch Bezirksvorsteherin Lamp betont, dass es ihr ein zentrales Anliegen sei, jene Wünsche und Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner zu berücksichtigen, "denn sie wissen meist ganz genau, was es im Grätzl braucht."
Ermöglicht werden konnte das Hippviertel nur durch die Menschen, die ihre Ideen eingebracht und mitgestaltet haben, unterstreicht daher auch die Neos-Klubvorsitzende Arapović: "Das zeigt uns, wenn Beteiligung gelingt, profitieren wir alle."
Das könnte dich auch interessieren:
Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Hier gehts zu den aktuellen
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.