Südmähren, Tschechien
Mikulov / Nikolsburg

Cafe Dolce Vita am Stadtplatz
16Bilder

Die Stadt Mikulov gehörte zunächst von 1249 bis1560 den Liechtensteinern und wurde von ihnen als herrschaftliches Verwaltungszentrum dementsprechend ausgebaut. Von 1575 bis 1945 regierte hier das Haus Dietrichstein, unter dessen Einfluss die Stadt ihre größte Blüte erreichte. Der renaissancezeitliche Umbau hat sich in Mikulov nach 1575 voll entfaltet. Als herausragende Persönlichkeit der Stadtgeschichte gilt Franz Seraph von Dietrichstein, Olmützer Bischof, Kardinal und Fürst. Nachdem er im Jahre 1611 die Regierungsgeschäfte übernommen hatte, hat er sofort damit begonnen, die Stadt in baulicher, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht systematisch umzugestalten, um sie zu einer Residenz zu machen, die seiner Stellung im Staat würdig wäre.
Ihm ist es zu verdanken, dass die kleine Provinzstadt vorübergehend zum Zentrum Mährens wurde. Seine Vorliebe für italienische renaissancezeitliche Kultur und die sich daraus ergebende Wahl der Architekten sowie der Baumeister gaben der Stadt einen neuen Charakter.
Zu den schwärzesten Tagen der Stadtgeschichte zählt der 22. April 1945. An diesem Tag brannte das Schloss Mikulov fast bis auf die Fundamente nieder. Darauf wurde das Schloss einfühlsam erneuert.
Bereits ab der Mitte des 15. Jh. hat sich hier eine bedeutende jüdische Gemeinschaft formiert, die zu den zahlenmäßig stärksten jüdischen Gemeinden Mährens wurde. Im Jahre 1526 haben in Mikulov an die hundert (damals als „Habaner“ bzw. „Hutterer“ bekannte) Täufer Zuflucht gefunden. Mikulov war somit die erste Stadt der Böhmischen Kronländer, in der sie lebten und wirkten.

Autor:

Christa Posch aus Ottakring

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