Bronze-Gewinnerin Tanja Frank im Interview: Vom Olympia-Traum und harten Training

Tanja Frank (r.) im Gespräch mit Redakteurin Anja Gaugl.
  • Tanja Frank (r.) im Gespräch mit Redakteurin Anja Gaugl.
  • Foto: Max Spitzauer
  • hochgeladen von Christine Bazalka

Wie fühlt sich eine Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen an?
TANJA FRANK: Naja, wirklich viel Zeit für mich selbst hatte ich bis jetzt noch nicht. Das ist immer noch etwas Neues. Seit Rio ist schon alles ziemlich cool.

Was war das Beeindruckendste?
Auf jeden Fall die Eröffnungsfeier. Das war überwältigend. Und natürlich für meinen Segelpartner Thomas Zajac und mich die Siegerehrung. Wir haben auch jede Wettfahrt genossen.

Man hat ja nicht nur Positives gehört ...
Das Wetter war für August gut, es war sehr warm. Wir sind in den dreieinhalb Jahren davor jeweils zehn Wochen lang dort gewesen und waren daher gut vorbereitet.

Fahrt ihr jetzt auf Urlaub dorthin?
Ich würde wieder dorthin fahren. Es ist ein tolle Stadt und ich habe extrem wenig davon gesehen. Ich habe es die ganzen dreieinhalb Jahre lang nicht auf den Zuckerhut geschafft. Erst nach unserer Medaille habe ich mir dann doch die Zeit genommen und bin mit meiner Mutter hinaufgefahren.

Wo trainiert ihr?
Im Ausland. In Neusiedl haben wir ein Leistungszentrum. Das ist quasi unsere Basis, wo die Boote hinkommen und wo wir eine Kraftkammer haben.

Wie lange habt ihr für Olympia trainiert?
Gemeinsam trainieren Thomas Zajac und ich seit 2012 in unserer Bootsklasse Nacra 17. Davor gab es die Klasse ja noch nicht.

War Rio immer das Ziel?
Ja. Ich glaube, alle, die olympische Bootsklassen segeln, denken in olympischen Jahren. Nach Rio geht’s jetzt nach Tokio. Für diesen Sport muss man generell gerne reisen und gerne das ganze Jahr lang aus der Tasche leben.

Wie oft sind Sie im Ausland?
Ich bin ungefähr 200 bis 250 Tage im Jahr unterwegs.

Vermissen Sie dann Hietzing? Oder haben Sie einfach Fernweh?
Beides. Wenn ich wirklich lange weg bin, würde ich gerne nach Hause. Wenn ich dann allerdings länger da bin, werde ich ein bisschen unruhig und will wieder weg.

Ihr Lieblingsplatz?
Mein Zuhause. Und zum Laufen gehe ich sehr gerne in den Schönbrunner Schlosspark. Besonders in der Früh unter der Woche kann man hier fast alleine sein.

Sie studieren auch Ernährungswissenschaften. Wie geht das?
Ich habe 2013, 2014 und 2015 zumindest eine Prüfung pro Semester gemacht, 2016 gar nichts. Jetzt würde ich aber gerne wieder etwas weiterbringen.

Autor:

Anja Gaugl aus Ottakring

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