Mitisgasse und Deutschordenstraße
Die letzten Tage der Penzinger Schandflecke

Das Haus in der Mitisgasse 36 wird, so Wiener Wohnen, ab Dezember saniert.
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  • hochgeladen von Elisabeth Schwenter

Mitisgasse und Deutschordenstraße: In den kommenden Monaten soll die Sanierung starten.

PENZING. In der Deutschordenstraße steht einer der hässlichsten Gemeindebauten des Bezirks. Selbst die Bewohner bezeichnen die Anlage als "Schandfleck von Penzing". Von Ratten, die aus dem Klo kommen, und Schimmel in den Wohnungen erzählen sie. Zerbrochene Fenster "zieren" die Anlage und der Verputz bröckelt von den Wänden.

Ein Stück weiter stadteinwärts, neben dem Hanusch-Krankenhaus, sieht eine Gemeindebauanlage ähnlich aus. Das Haus in der Mitisgasse 36 ist in einem katastrophalen Zustand. Bei jedem Windstoß fallen Fassadenstücke von der Wand. In beiden Fällen klagen die Bewohner über unzumutbare Zustände – und darüber, dass Wiener Wohnen seit vielen Jahren eine Sanierung verspreche. Doch geschehen sei bisher nichts. Jetzt soll es allerdings so weit sein.

Mitisgasse: Baubeginn Dezember

"Wir liegen voll im Zeitplan. Es bleibt beim Baubeginn Ende des Jahres", bestätigt Markus Leitgeb von Wiener Wohnen auf Nachfrage die Pläne für das Haus in der Mitisgasse 36. "Wir werden im Dezember mit den ersten Arbeiten im Inneren der Wohnhausanlage beginnen. Alle Mieter bekommen neue brand- und einbruchshemmende Wohnungstüren."

Mit schwerem Gerät werde man dann im Laufe des ersten Quartals des neuen Jahres anrücken. Dann werde ein Gerüst aufgestellt und die Arbeiten für die Wärmedämmung, die Erneuerung des Daches und der Einbau der Wärmeschutzfenster können dann beginnen. "Die Fassade des Gemeindebaus erhält ein Facelifting und wird danach in neuem Glanz erstrahlen."

Deutschordenstraße: Mitgliederversammlung Anfang 2019

Ein bisschen länger müssen sich die Bewohner der Deutschordenstraße noch gedulden. Doch auch hier verspricht Wiener Wohnen, dass es bald losgehen wird. "Im Juli haben wir den aktuellen Prüfbericht des Wohnfonds Wien und vor gut einer Woche auch die Zusicherungen über die Förderungen für das Sanierungsprojekt erhalten", so Leitgeb. Jetzt müsse man noch die Ausschreibung für die Sanierung abwarten. "Im ersten Quartal 2019 werden wir eine Mieterversammlung einberufen, bei der wir die Bewohner im Detail über die Sanierung und die geplanten Maßnahmen – etwa eine Wärmedämmfassade, den Einbau neuer Fenster und Türen und die Revitalisierung der Stiegenhäuser – informieren werden." Auch hier soll es in ein paar Monaten losgehen. Wir bleiben dran.

Autor:

Elisabeth Schwenter aus Penzing

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