Lehre in Rudolfsheim
Die Technik rund ums Essen

"Wir arbeiten mit Betrieben zusammen, die junge Frauen in nicht-traditionellen Berufen ausbilden", erzählt Daniela Mahel (1. v.l.).
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  • "Wir arbeiten mit Betrieben zusammen, die junge Frauen in nicht-traditionellen Berufen ausbilden", erzählt Daniela Mahel (1. v.l.).
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Lebensmitteltechnik: Einer der größten Industriesektoren braucht gut ausgebildete Mitarbeiter.

RUDOLFSHEIM. Damit man in Österreich bedenkenlos sein Essen genießen kann, achtet eine Berufsgruppe genau darauf, dass bei der Produktion von Lebensmitteln nichts schiefgeht. Lebensmitteltechnikerinnen überwachen Anlagen und Maschinen, die dazu dienen, unser Essen herzustellen. Die Lebensmittelindustrie zählt zu den größten Industriesektoren Österreichs und daher sind die Jobaussichten als Lebensmitteltechnikerin gut. Und nicht nur das: Das Gehalt ist höher als in so manchen typischen Lehrberufen für Frauen.

Da ist zum Beispiel Nadine (Name von der Redaktion geändert). Sie kannte den Lehrberuf Lebensmitteltechnik gar nicht, aber hatte sich schon immer gefragt, wie die Produkte im Supermarkt dorthin gelangen und wo sie gefertigt und verpackt werden. Jetzt macht sie eine Lehre zur Lebensmitteltechnikerin.

Technik für junge Frauen

"Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und vor allem ein untypischer Beruf für eine junge Frau. Denn der Großteil der weiblichen Lehrlinge lernt im Handel als Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau oder Friseurin", erklärt Daniela Mahel vom Verein Sprungbrett.

Der Rudolfsheimer Verein fördert Mädchen in außergewöhnlichen und untypischen Lehrberufen. In dem Programm "YoungFit", das vom Verein Sprungbrett ins Leben gerufen wurde, können junge Frauen im Alter von 15 bis 20 Jahren in Workshops ausprobieren, welche handwerklichen und technischen Tätigkeiten ihnen liegen. Zusammen mit dem Verein wird dann ein Ausbildungsplan erstellt und bei gemeinsamen Exkursionen werden potenzielle Arbeitgeber besucht.

"Das Ziel ist es, die jungen Frauen bei der Berufsorientierung zu unterstützen, ihnen eine passende Lehrstelle zu vermitteln und sie während der Ausbildung zu begleiten", so Mahel. "Wir arbeiten eng mit Betrieben zusammen, die junge Frauen in nicht-traditionellen Berufen ausbilden, und können Lehrstellen oft direkt an interessierte und begabte Mädchen und junge Frauen vermitteln." Für die Betriebe ist das auch von Vorteil: Sie finden so besonders motivierte junge Frauen.

Zur Sache

Der Verein Sprungbrett vergibt den "amaZone-Award" an Betriebe, die sich in der Förderung von Mädchen in technischen Berufen engagieren. Am 10. Oktober findet die Preisverleihung bei der WKO Wien statt.

"Wir arbeiten mit Betrieben zusammen, die junge Frauen in nicht-traditionellen Berufen ausbilden", erzählt Daniela Mahel (1. v.l.).
Die Lebensmitteltechnikerinnen: Nadine (r.) achtet darauf, dass bei der Produktion von Lebensmitteln nichts schiefgeht.
Autor:

Elisabeth Schwenter aus Penzing

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