Endlich eine Idee für das Otto-Wagner-Areal: Eine Uni könnte einziehen

Eine Universität könnte nach dem Abzug des Otto-Wagner-Spitals die Jugendstilgebäude weiter nutzen.
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PENZING. Nach Monaten der Stille etwas Neues, aber noch lange nichts Konkretes, gibt es zur Nachnutzung des Otto-Wagner-Areals. Die zur Zeit dort untergebrachten Spitalseinrichtungen werden ja nach und nach abgesiedelt, unter anderem ins noch in Bau befindliche Krankenhaus Nord.

Zurück bleibt ein weitläufiges Areal mit denkmalgeschützten Pavillons. In das könnte nun eine Bildungseinrichtung einziehen: Die Stadt Wien gibt bekannt, mit der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) in Verhandlungen getreten zu sein. Der BIG gehören rund 2.100 Liegenschaften, in der Institutionen der Republik - viele davon Bildungseinrichtungen - untergebracht sind.

"Immer auf der Suche nach neuen Standorten"

"Weil wir so viele Bildungseinrichtungen im Portfolio haben, sind wir immer auf der Suche nach neuen und interessanten Standorten", sagt ein BIG-Sprecher. Die Verhandlungen stehen aber erst ganz am Anfang. Es werden nun "Machbarkeiten in alle Richtungen" geprüft, man werde sich also vor Ort die Gegebenheiten und die Bausubstanz ansehen und untersuchen, inwieweit sich eine Nutzung für Bildungsinstitutionen anbietet. "Was geht auf dem Areal und gibt es Interesse von Einrichtungen?", fasst der Sprecher zusammen.

Die zuständigen Stadträtinnen Maria Vassilakou (Grüne) und Sandra Frauenberger (SPÖ) teilen mit, dass eine solche Nutzung des Areals "hochwillkommen" wäre. Die weitere Vorgehensweise werde in den nächsten Monaten besprochen. "Die Einladung der Stadt, sich über die Nachnutzung Gedanken zu machen, war sehr überraschend", heißt es vonseiten der BIG. Erst vor wenigen Wochen habe man mit den Gesprächen begonnen. Das ist insofern interessant, als dass man sich bei der Stadt ja bereits seit geraumer Zeit über die künftige Nutzung des Areals den Kopf zerbricht. Ein bei der Wiener Standortentwicklung GmbH bis Ende 2016 in Auftrag gegebenes Nachnutzungskonzept bleibt nach wie vor unter Verschluss.

Weitere Verbauung wird ausgeschlossen

Bereits seit 2012 waren verschiedene Konzepte in Diskussion. Einem möglichen Verkauf wurde dabei eine Absage erteilt und ein Gesamtnutzungskonzept gefordert. Dass das Areal an die BIG verkauft wird, sei aber durchaus vorstellbar, sagt ein Sprecher der Gesundheitsstadträtin Frauenberger (SPÖ). Fix ist aber, dass es Vorschriften für den zukünftigen Umgang mit der Fläche gibt: Eine Bebauung zwischen den Pavillons wird ausgeschlossen, die Grünflächen und das Erholungsgebiet Steinhof bleiben bestehen. Das soll in der nächsten Flächenwidmung festgeschrieben werden. Im Osten des Areals hat die Genossenschaft Gesiba indes mit dem Bau von Wohnungen begonnen.

Hintergrund:

Bericht:Für das Gesamtkonzept bitte warten
Bericht:Startschuss für Bau von Wohnugnen

Autor:

Christine Bazalka aus Favoriten

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