Kinkplatz: Nachhaltigkeitspreis für die Ersatz-Schule

Die Fassade besteht aus Lärchenholz und auch sonst setzt man bei der Schule auf den natürlichen Baustoff.
  • Die Fassade besteht aus Lärchenholz und auch sonst setzt man bei der Schule auf den natürlichen Baustoff.
  • Foto: Romana Fürnkranz
  • hochgeladen von Anja Gaugl

PENZING. Während die architektonisch ebenfalls wertvolle, aber trotzdem baufällige Schule am Kinkplatz dem Bezirk Kopfzerbrechen bereitet, hat das Ersatzquartier für die Schüler jetzt einen Preis erhalten. Das Projekt hat den "Green & Blue Building Award" in der Kategorie "Immobilien" gewonnen. Mit dieser Auszeichnung werden Gebäude gewürdigt, die besonders Wert auf Nachhaltigkeit legen und dazu beitragen, dass sich neue Technologien beweisen können.

In den nächsten fünf Jahren sind in der Torricelligasse 50 die Ganztagsmittelschule und die Neue Mittelschule Kinkplatz untergebracht. In der Zwischenzeit wird entschieden, ob das alte Gebäude saniert oder abgerissen werden soll.

Module für die Schule

Der Neubau ist eine Holz-Stahl-Fertigbaukonstruktion, besteht aus Modulen und kann bis zu fünf Mal an verschiedenen Standorten wiederverwendet werden. Rund 6.000 Quadratmeter Platz für die Kinder verteilt sich auf drei miteinander verbundene Bauteile. Zum Beispiel befinden sich im Bauteil C eine teilbare Turnhalle und zwei Gymnastik-räume. "Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, dass Wien bei der Schaffung von neuem Schulraum auf höchste Qualität setzt", zeigt sich Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky über die Auszeichnung erfreut.

Verwendet wurde für den Bau Ökoholz. Die Lärchenholzfassade kann abmontiert und umgesiedelt werden. Entwickelt haben das Projekt die Architekten "Maurer & Partner" sowie "Raumkunst". Der Bau spielt alle Stückerl: Insgesamt gibt es 21 Klassenzimmer, 13 Gruppenräume, Sonderunterrichtsräume, eine Bibliothek, eine Lehrküche mit einem Speiseraum, einen Speisesaal sowie sämtliche erforderliche Neben- und Sanitärräume. Durch einen Aufzug sind alle Räume barrierefrei zugänglich.

Die Zimmer sind sogenannte Raumzellen, die in einem gleichmäßigen Raster vorgefertigt werden. Dadurch können sie dann an einem anderen Ort unterschiedlich zusammengesetzt werden.

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