Rutschgefahr in Linzer Straße

FPÖ-Bezirksräting Elfriede Blind erklärt die Situation an der Linzer Straße unterhalb der Linienkapelle
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Der erste Antrag wurde bereits im Jahr 2006 gestellt. Darin ging es um den Wasseraustritt an der Linzer Straße nahe der Linienkapelle und die daraus resultierenden regelmäßigen Überflutungen des Weges zur Kapelle sowie des Gehsteiges und des Radweges direkt an der Linzer Straße. Dadurch herrschte vor allem im Herbst in Verbindung mit abgefallenem Laub große Rutschgefahr. Im nun eingebrochenen Winter wurde die Situation durch gefährliches Glatteis nicht besser.

„Nach unserem ersten Antrag 2006 wurden tatsächlich die ersten Quellen gefasst, was prinzipiell sehr gut war. Allerdings waren noch längst nicht alle Quellen gefasst, weshalb wir über die letzten Jahre immer wieder Anträge stellen mussten“, erklärt Elfriede Blind, Bezirksrätin der Penzinger FPÖ, die nicht ganz einfache Situation. Nun findet man am Weg direkt vor der Linienkapelle erneut eine Baustelle, die endgültig alle Quellen fassen und ableiten soll. Doch dabei ergibt sich laut FP-Bezirksrätin Elfriede Blind ein weiteres Problem. Das Wasser soll nämlich direkt in den Mühlbach geleitet werden. „Der Mühlbach hat aber keinen Abfluss, sondern versickert einfach. Dadurch wird das Gelände des benachbarten Kleingartenvereins Glutmüllerwiese überschwemmt und nach und nach zu einer regelrechten Aulandschaft“, erklärt Elfriede Blind. Daher fordere man, dass das Wasser direkt in den Kanal und nicht in den Mühlbach abgeleitet werde.

Auf Nachfrage bei der zuständigen Behörde (MA 45) wundert man sich über die Beschwerde. „Wir haben für die Kleingärtner extra eine Infoveranstaltung organisiert, wo alles genau erklärt und Fragen beantwortet wurden. Das Wasser wird in einem Becken gefasst und dann in den Kanal in der Linzerstrasse geleitet. Es kann also keine Rede davon sein, dass das Wasser in den Mühlbach geleitet wird. Das ist wohl ein großes Missverständnis“, stellt Martin Kollar von der MA 45 die Situation klar.

Bereits jetzt sei durch die Quellenfassung eine Verbesserung für die Verkehrssicherheit gewährleistet worden, da das Wasser nicht mehr auf die Fahrbahn und den Gehweg fließt. „Falls wir aber heuer im ersten Bauabschnitt nicht alles in den Griff bekommen, wird es nächstes Jahr weitere Maßnahmen geben“, sagt Martin Kollar.

Autor:

Tina Bayer aus Ottakring

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