Penzinger Bezirksmuseum
Von Biotopen und Otto Wagner

Herbert Richter: "Wir schauen, dass das Museum lebt."
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Ein Blick ins Bezirksmuseum: was in nächster Zeit so ansteht und wer die Menschen dahinter sind.

PENZING. "Unser Bezirksmuseum ist mit zwei Stockwerken und 20 Ausstellungsräumen das größte von allen", erzählt Herbert Richter, Leiter des Penzinger Bezirksmuseums, stolz. 2016 hat Richter die Leitung übernommen, dabei ist er seit 2007. Das alles macht er ehrenamtlich – und er ist damit nicht der Einzige.

Die Bezirksmuseen stehen nämlich unter dem Dach einer Arbeitsgemeinschaft und sind als Verein klassifiziert. Daher sind alle "Mitarbeiter" eigentlich freiwillige Helfer. Im Bezirksmuseum Penzing sind es 17 Ehrenamtliche, die alles intakt halten. Und das ist in Anbetracht des großen Umfangs der Sammlung gar nicht so einfach.

Viel zu sehen

In einem Teil wird beispielsweise Penzing aus den Perspektiven der Erdgeschichte, der Biotope und der Tätigkeit des Menschen aufgezeigt. In einem anderen Teil werden die Hintergründe von Otto Wagner oder Gustav Klimt, die beide Penzinger waren, aufbereitet. "Um alles zu sehen, müsste mal eigentlich zweimal ins Museum kommen", findet Leiter Herbert Richter.

Zurzeit arbeiten die fleißigen Helfer intensiv an der Sonderausstellung "Beisl, Gasthaus, Restaurant: Eine Zeitreise durch Penzing", die am 13. März um 19 Uhr feierlich eröffnet wird. Am 17. März ist zudem der Tag der Wiener Bezirks- und Sondermuseen unter dem Leitthema "Gast in Wien". Das alles muss von den ehrenamtlichen Mitarbeitern organisiert und aufbereitet werden.

Hilfe ist immer willkommen

Und auch wenn das Penzinger Bezirksmuseum sich beim Thema Helfer glücklich schätzen kann, kommt es doch manchmal zu Engpässen. "Zu unseren Öffnungszeiten am Mittwoch von 17 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 12 Uhr kommt es schon manchmal vor, dass niemand den Aufsichtsdienst übernehmen kann", so Richter.

Deshalb ist das Museum jederzeit auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern. "Menschen, die sich gut mit Penzing und seiner Geschichte auskennen, sind jederzeit willkommen. Wir sind auch für Ausstellungsideen offen", hält der Leiter fest.

Ein Restaurator kann sich übrigens ebenfalls gerne bei den Mitarbeitern des Bezirksmuseums melden. Denn eine Fahne des Hütteldorfer Gesangsvereins von Otto Wagner, die in der Penzinger Straße 59 ausgestellt ist, bräuchte etwas Zuwendung, um wieder in ihrem altem Glanz zu erstrahlen.

An einer ehrenamtlichen Mitarbeit im Bezirksmuseum Interessierte können sich jederzeit per E-Mail an bm1140@bezirksmuseum.at melden.

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