15.11.2016, 00:00 Uhr

Neue Obfrau des Hütteldorfer Einkaufskreises: "Zusammenhalt ist wichtig"

Obfrau Elisabeth Raidl (l.) mit Redakteurin Anja Gaugl. (Foto: Spitzauer)

Die neue Einkaufskreis-Hütteldorf-Obfrau Elisabeth Raidl über Pläne, Weihnachten und fehlende Nachfolger.

PENZING. Seit wann sind Sie Obfrau des Einkaufskreises Hütteldorf?
ELISABETH RAIDL: Im September habe ich Emil Oberegger abgelöst.

Was soll sich in den nächsten Jahren ändern?
Wir werden ein Dreijahreskonzept erstellen. Ein großer Punkt ist, dass wir neue Mitglieder gewinnen wollen, vor allem junge Unternehmer. Dafür werden wir uns mehr auf Online konzen-trieren. Wir haben außerdem ein Kreativteam gegründet. Es soll hier auf der Hütteldorfer Straße einfach mehr Leben geben.

Wie viele Mitglieder gibt es?
Im Moment sind wir 30, schon bald 31. Wenn die Homepage auf Vordermann gebracht wurde, werde ich vermehrt neue Unternehmer besuchen. Dadurch, dass wir ein Randbezirk sind, ist es einfach wichtig, die Wirtschaftskraft zu bündeln. Das ist ja auch die Idee, die hinter der Gründung des Einkaufskreises gesteckt hat. Ich will die Kommunikation unter den Geschäftsleuten fördern und verbessern.

Gibt es hier auch das weitverbreitete Problem Leerstand?
Der Leerstand ist nicht so schlimm. Schade ist es natürlich um jedes Geschäft. Die fehlende Nachfolge ist eher ein Problem. Zum Beispiel geht die Betreiberin von Papierwaren Rechberger nächstes Jahr in Pension. Sie findet keinen Nachfolger, obwohl das ein gut etabliertes, tolles Geschäft ist. Diese Fachgeschäfte werden immer weniger.

Kann man da etwas machen?
Naja, eigentlich nicht. Wenn jemand in der gleichen Sparte weitermachen will, braucht man jemanden, der dein Lager übernimmt. Ein leer stehendes Geschäftslokal zu übernehmen, ist da einfacher.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der Politik?
Wir sind zufrieden, besonders mit Frau Kalchbrenner. Wenn wir Unterstützung brauchen, können wir jederzeit anklopfen.

Thema Weihnachtsbeleuchtung: Wird es sie weiter geben?
Ja. Sie wird am 18. November eingeschaltet und reicht ungefähr von der Reindlgasse bis zur Höhe Lützowgasse.

Soll sich hier etwas ändern?
Heuer ist es dieselbe wie im Vorjahr. Aber es gehört auf alle Fälle etwas her, wovon alle Mitglieder profitieren. Wir wollen uns eine Lösung überlegen, durch die alle Mitglieder gekennzeichnet sind, eine Beleuchtung in der Auslage oder etwas Ähnliches. Es gibt ja auch Betriebe, die nicht direkt auf der Hütteldorfer Straße sind.

Was sind Ihre Pläne für die nächste Zeit?
Wir bieten an den Einkaufssamstagen eine Kinderbetreuung in der Galerie Artpoint 222 an. Außerdem gibt es für die Eltern einen Charity-Punsch. Die Einnahmen kommen dem Verein Octopus zugute, der sich um Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen kümmert. Für den Punsch möchte ich noch Einkaufskreis-Punschhäferl machen lassen. Wir produzieren auch eine eigene Zeitung. Außerdem ist ein Malwettbewerb geplant, bei dem Kinder ihren Herzenswunsch zeichnen sollen. Über die Website kann man dann abstimmen. Der Gewinner wird im Frühjahr präsentiert.
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