Bauen mit Holz
Ein Leben im Holzhaus

Dieses Holzhaus in Lengau (Bezirk Braunau), ein Projekt von LP architektur, wurde mit dem OÖ Holzbaupreis ausgezeichnet.
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  • Dieses Holzhaus in Lengau (Bezirk Braunau), ein Projekt von LP architektur, wurde mit dem OÖ Holzbaupreis ausgezeichnet.
  • Foto: Volker Wortmeyer
  • hochgeladen von Ulrike Plank

Nachhaltiges Bauen mit einem natürlichen Werkstoff liegt im Trend im Holzland Oberösterreich.

OÖ. Als nachwachsender Baustoff ist Holz ökologisch top. Daneben sprechen noch viele weitere Gründe für Bauen mit Holz. "Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrads ist Bauen mit Holz besonders schnell, präzise und störungsarm. Das geringe Gewicht von Holz prädestiniert es zudem für Aufstockungen. Der Baustoff Holz wurde von der österreichischen Holzwirtschaft mit innovativen Produkten zum Hightech-Material entwickelt und gibt uns vielfältige Lösungen in die Hand", erklärt Richard Stralz, Obmann von proHolz Austria.

Haus bindet 40 Tonnen  CO₂

Ein Einfamilienhaus aus Holz bindet rund 40 Tonnen CO₂ – soviel wie ein durchschnittliches Auto in 26 Jahren ausstößt. Je länger Holz im Verwendungskreislauf gehalten wird, desto länger bleibt diese Wirkung aufrecht. Deshalb sind möglichst langlebige Holzverwendungen sinnvoll – allen voran Bauen mit Holz.

„Bauen mit Holz verbindet regionale Wertschöpfung mit Klimaschutz."
– Georg Adam Starhemberg, Obmann von proHolz Oberösterreich

Noch bedeutender ist die CO₂-Einsparung durch den Substitutionseffekt, also wenn Holzprodukte andere Materialien wie Ziegel, Beton, Stahl oder Kunststoff ersetzen. Die in Österreich aus österreichischem Holz hergestellten Produkte vermeiden jährlich den Ausstoß von acht Millionen Tonnen CO₂. Das entspricht dem CO₂-Jahresausstoß aller zugelassenen Autos in Österreich. Das geht aus der von Umweltbundesamt, Boku Wien und Bundesforschungszentrum für Wald durchgeführten Studie "CareforParis" hervor. „Bauen mit Holz verbindet regionale Wertschöpfung mit Klimaschutz. In Oberösterreich beziehen etwa 70.000 Menschen ein Einkommen aus der Wertschöpfungskette Holz. Viele davon in strukturschwachen ländlichen Regionen", weiß Georg Adam Starhemberg, Obmann von proHolz Oberösterreich.

Halten 100 Jahre und länger

30 Millionen Kubikmeter Holz wachsen jährlich in den heimischen Wäldern nach, davon werden nur rund 26 Millionen Kubikmeter geerntet. Der Rest verbleibt im Wald und vergrößert den Holzvorrat. Holzhäuser müssen übrigens so ausgeführt werden, dass sie bei entsprechender Nutzung und Instandhaltung mindestens 100 Jahre lang halten.

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