Vorratskammer füllen: Einlegen, Einkochen und Trocknen

Tipp der Expertin: Marmeladen mit Kräutern einkochen. Die Kombinationen ergeben einen interessanten Geschmack.
  • Tipp der Expertin: Marmeladen mit Kräutern einkochen. Die Kombinationen ergeben einen interessanten Geschmack.
  • hochgeladen von Elisabeth Glück

ST. FLORIAN (eg). Wilbirg Benischek ist eine studierte Betriebswirtin, aber ihr Arbeitsplatz ist schon seit Langem kein Büro mehr. Sie werkt nun in der freien Natur, genauer gesagt, in ihrem Nutz- und Heilgarten sowie in ihrem Arbeitsraum am Weinbergerhof mit Blick auf das Stift St. Florian. Aber Wilbirg Benischek ist auch keine typische Landwirtin, nein, sie ist eine exzellente Kräuterexpertin, die sich nicht nur viel Wissen über Kräuter und Heilpflanzen angeeignet hat, sondern die in ihrem Kräuterparadies und in ihrer Kräutermanufaktur auch über dreihundert Kräuter zu Tees, Kräutersalz, Pulver, Gewürzen und Essig verarbeitet.

Die Kräuterexpertin hält zudem Seminare, Workshops und Vorträge, zum Beispiel über die Salbenküche, die Hausapotheke oder das Kochen mit Kräutern. Die Landwirtin ist außerdem Seminarbäuerin und eine Expertin, wenn es um das natürliche Konservieren von Obst und Gemüse geht. „Ganz wichtig ist, dass wir nur frische und reife Früchte und Gemüsesorten aus der Region verwenden und verarbeiten.“

Haltbarmachen, aber wie?

Es gibt vielerlei natürliche Arten, wie man Obst und Gemüse für den Winter aufbewahren kann. Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie, rote Rüben oder Pastinaken können in Sand eingeschlagen und in Bottichen oder Kisten im kühlen Keller aufbewahrt werden. Gemüse wie Kraut, Weißkohl, Gurken oder Karotten empfiehlt es sich zu fermentieren. Das heißt: Unter Zugabe von Salz wird das Gemüse durch die Entstehung von Milchsäurebakterien haltbar gemacht. Das Trocknen von Obst und Gemüse ist eine weitere Möglichkeit des Haltbarmachens. Außerdem kann Gemüse in echtem Apfel- oder Weinessig mit Gewürzen wie Lorbeer, Senfkörnern, Dill oder Kümmel eingelegt werden. Altbewährt: Das Einkochen von Obst wie Kirschen, Pflaumen oder Marillen als Kompott oder für Marmelade. Wenn man das eingekochte Obst und Gemüse über 100 Grad erhitzt, kann man es sterilisieren. Erhitzung über 75 Grad nennt man Pasteurisierung.

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