Mini Med
Wenn das Atmen schwer fällt

von li.: Mini Med Moderator Karl Weichinger, Doris Hinum von der Stadtgemeinde St. Valentin und der Lunchenfacharzt Alexander Lindemeier.
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  • hochgeladen von Elisabeth Glück

Lungenfacharzt Alexander Lindemeier trug bei Mini Med in St. Valentin vor.

ST. VALENTIN (eg). Thema des ersten Mini-Med-Vortrags in der Stadtbücherei St. Valentin nach der Sommerpause waren chronische Lungenerkrankungen wie Lungenfibrose, Asthma und COPD. Der St. Valentiner Lungenfacharzt Alexander Lindemeier hielt nicht nur einen spannenden Vortrag, sondern stand anschließend noch für Fragen der vielen Besucher zur Verfügung.
Über die Atmung macht sich wohl kaum ein gesunder Mensch viele Gedanken. Anders ist das bei jenen, die von einer chronischen Lungenerkrankung betroffen sind. Atemnot, große Anstrengung beim Luftholen, ein Druckgefühl in der Brust: Betroffene wissen, welche Torturen Erkrankungen wie Asthma, chronische Bronchitis oder COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) mit sich bringen. „Die Lunge ist unser wichtigstes Atmungsorgan. Pro Atemzug gelangt bei einem Erwachsenen zirka ein halber Liter sauerstoffreiche Luft in die Lunge und beim Ausatmen wird Kohlendioxid abgegeben. Bereits eine kleine Einengung der Bronchien erschwert die Atmung“, erklärte Lindemeier.

Immer mehr COPD-Erkrankungen

Von Asthma bronchiale sind weltweit ca. 300 Millionen Menschen betroffen. „Die Krankheit ist zwar nicht heilbar, aber heute ausgezeichnet behandelbar. 95 Prozent aller Menschen mit Asthma bronchiale sind mit Medikamenten und Therapien fast beschwerdefrei“, meinte der Lungenfacharzt. An COPD leidet mehr als ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung, die Tendenz ist steigend. Dabei ist der größte Risikofaktor der Tabakkonsum. „Das Einstiegsalter beim Rauchen in Österreich liegt derzeit zwischen dem 11. und 13. Lebensjahr. Und Mädchen rauchen bereits häufiger als Jungen. In Berufsschulen liegt der Raucheranteil bei 60 Prozent. Das sollte uns wirklich allen zu denken geben“, so Lindemeier. Denn die Lebenserwartung eines Rauchers ist um zehn Jahre kürzer als die eines Nichtrauchers.

Autor:

Elisabeth Glück aus Perg

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