Neues Schulungsmodell von Hospiz Österreich
Zu Hause sterben: Herausforderung für die mobilen Dienste

Palliativärztin Christina Grebe, Vorstandsvorsitzende  des Landesverbandes Hospiz OÖ
  • Palliativärztin Christina Grebe, Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes Hospiz OÖ
  • Foto: LV Hospiz OÖ
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Neues Schulungsmodell des Dachverbandes Hospiz Österreich stärkt die MitarbeiterInnen der mobilen Pflegedienste von sieben Organisationen in Oberösterreich

OÖ. Wenn Menschen gefragt werden, wo sie sterben möchten, dann ist es in den meisten Fällen das eigene Zuhause, die vertraute Umgebung und die Geborgenheit in der Familie. In der Realität allerdings sterben in Oberösterreich nur rund 25 Prozent der Menschen tatsächlich daheim. Und diese Rate ist sogar leicht sinkend. Gegengesteuert soll nun durch eine Palliativschulung der Mitarbeiterinnen der Mobilen Pflegedienste werden. Diese soll die fachlichen Voraussetzungen für den Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden vertiefen. Dadurch verbessern sich die Möglichkeiten, dass mehr Menschen zuhause sterben können.

Lebensqualität und Autonomie erhalten

DiplomkrankenpflegerInnen, FachsozialbetreuerInnen und MitarbeiterInnen der Heimhilfe – sie alle sind bei ihrer Tätigkeit bei den Menschen zuhause immer auch mit Schwerstkranken und Sterbenden konfrontiert. Hier auf die spezielle Situation und die Bedürfnisse der Menschen in der letzten Lebensphase bestmöglich einzugehen, ist für die Betroffenen und deren Angehörige wichtig, trägt aber auch dazu bei, dass die Mitarbeiterinnen selbst mit den Anforderungen besser fertig werden. Zugleich wird dadurch die Zusammenarbeit der Mobilen Pflegedienste mit den Hausärzten und den Mobilen Palliativteams optimiert. „Mit dem gemeinsamen Ziel, dem Schwerstkranken das noch mögliche Maß an Lebensqualität und Autonomie zu erhalten und ihn schließlich bei einem menschenwürdigen Sterben zu begleiten“, so die Palliativärztin und Vorsitzende des Landesverbandes für Hospiz in Oberösterreich, Christina Grebe.

Sieben Organisationen machen mit

Das Schulungsmodell, das jetzt im Herbst startet, wurde vom Dachverband Hospiz Österreich entwickelt, es wird vom Fonds Gesundes Österreich gefördert. In Oberösterreich wird es unter der Bezeichnung „Hospiz im Mobilen Dienst“ (HIM) umgesetzt. Sieben Organisationen, die im Bereich der Mobilen Pflegedienste tätig sind, machen mit: Rotes Kreuz, Volkshilfe, Caritas, Diakoniewerk, Miteinander GmbH, Arbeiter Samariter Bund, ARCUS Sozialnetzwerk. In einem ersten Schritt werden Trainerinnen für Hospiz- und Palliative Care ausgebildet, die dann die Schulung der Mitarbeiterinnen der Mobilen Dienste übernehmen. „Wir sind überzeugt, mit diesem Schulungsmodell einerseits vermehrt Menschen das Sterben zuhause zu ermöglichen und andererseits die Mitarbeiterinnen der Mobilen Dienste auf diese Situation noch besser vorzubereiten“, sagt die Palliativärztin und Projektleiterin, Birgit Hofmann-Bichler.


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