Bahnübergang Zeitling: Überführung geplant

Der Bahnübergang in Zeitling soll einer Überführung weichen, weiter vorne ein Kreisverkehr und eine neue B3-Abfahrt kommen.
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  • hochgeladen von Michael Köck

Teil des Plans für eine neue B3-Abfahrt "Perg West" – im Frühjahr Gespräche mit Grundbesitzern.

PERG. Ende Jänner ereignete sich beim Bahnübergang in Zeitling ein schwerer Unfall: Ein 19-Jähriger krachte gegen einen Zug und wurde verletzt. Nicht der erste Zwischenfall an dieser Stelle. 2015 starb eine 29-jährige Autofahrerin, die vom Zug erfasst wurde.
Schon vor diesen Unfällen machte man sich in Perg über den ungesicherten Übergang Gedanken: "Wir haben eine fertige Planung für eine Überführung", sagt Bürgermeister Anton Froschauer (VP). Das Thema ist eingebettet in ein größeres Verkehrskonzept, an dessen Ende eine neue B3-Abfahrt "Perg West" stehen soll. Der Plan: Die Oberwagramer Brücke nahe der B3 neu und größer bauen. Vor dieser Brücke soll in der Kramelsbergstraße ein Kreisverkehr kommen. Die besagte Straße wird verbreitert und zur Landesstraße aufgewertet.

Mehr Sicherheit und Entlastung der B3c

Neben der Erhöhung der Sicherheit würde das Projekt zur Entlastung der B3c in Perg und Furth führen. Die alte Bundesstraße könnte dann zur Gemeindestraße werden, inklusive Tonnenbeschränkung. Nutzen würde das Groß-Vorhaben auch der Wirtschaft. Der in diesem Bereich situierte Wirtschaftspark Perg-Machland soll ausgebaut werden.
Die Gesamtkosten ohne Grundeinlösen belaufen sich laut Froschauer auf etwa sechs Millionen Euro. Das Land Oberösterreich hat bereits per Regierungsbeschluss 2015 Gelder ab 2021 freigegeben. Land und Stadt sollen jeweils zwei Millionen Euro zahlen, eine Million der Wirtschaftspark tragen, die sechste Million die ÖBB beisteuern.

Gespräche mit Landwirten

Was noch aussteht, ist eine Einigung mit den Grundeigentümern. Im Frühjahr will der Stadtchef weitere Gespräche führen. "Mir ist bewusst, dass es sich um sehr wertvolle Gründe für die Landwirtschaft handelt. Wir wollen es so schonend wie möglich gestalten. Es soll die Möglichkeit geben, Fahrzeuge auf dem Bewässerungsstreifen abzustellen. Ich hoffe auf Verständnis, glaube, dass die Zukunft eine stärkere Verschränkung von Wirtschaft und Landwirtschaft mit sich bringt."

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