Bezirkshauptstadt Perg bekommt einen Park

Nationalrat Bürgermeister Nikolaus Prinz, Leader-Obmann, Bezirkshauptmann Werner Kreisl, Obmann SHV, Johann Langeder, Firma Gartenharmonie, LT-Präsident Viktor Sigl, VP-Fraktionssprecher SHV, Bürgermeister Erich Wahl, SP-Fraktionssprecher SHV, Bürgermeister Anton Froschauer, Stadtgemeinde Perg
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  • Nationalrat Bürgermeister Nikolaus Prinz, Leader-Obmann, Bezirkshauptmann Werner Kreisl, Obmann SHV, Johann Langeder, Firma Gartenharmonie, LT-Präsident Viktor Sigl, VP-Fraktionssprecher SHV, Bürgermeister Erich Wahl, SP-Fraktionssprecher SHV, Bürgermeister Anton Froschauer, Stadtgemeinde Perg
  • Foto: SHV Perg
  • hochgeladen von Michael Köck

PERG. Der Sozialhilfeverband (SHV) Perg errichtet auf der Freifläche neben dem Bezirksalten- und Pflegeheim Perg mit der Stadtgemeinde und mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union (Leader) und des Landes OÖ für das Seniorium, das Seniorentageszentrum, das „Betreubare Wohnen“ und die Allgemeinheit einen Generationenpark der Begegnung und Bewegung. Gesundheit, Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit, Stressabbau und Burn-out Prävention, aber auch ein idealer Begegnungsort und Sport als gesellschaftliches Miteinander lassen ein neues Highlight in der Bezirksstadt erwarten.

Das Seniorium liegt, auch wenn die Entfernung zum Stadtplatz in der Luftlinie nur gering ist, abgelegen, sodass das unmittelbare Umfeld rund um das Seniorium sehr wenig frequentiert ist. Diese Ruhe ist für die Bewohner eines Alten- und Pflegeheimes tatsächlich unerwünscht. Tatsächlich wünschen sich Bewohner eines Alten –und Pflegeheimes vor ihren Fenstern möglichst viele Aktivitäten, die sie über die Fenster oder Balkone beobachten können und bei denen sie vielleicht mit externen Personen sogar in Kontakt treten können. Gleichzeitig ist in der Stadt Perg keine Parkanlage verfügbar, in der verschiedene Aktivitäten möglich sind. Es gibt auch keine Flächen, um die so wichtige Bewegung der Bevölkerung bestmöglich zu fördern.

Generationenpark – Das ist geplant

Auf fünf Plätzen sollen alle Besucher ihrer körperlichen und geistigen Fitness etwas Gutes tun und gleichzeitig Menschen treffen. Die Plätze sind durch ineinander verbundene Rundwege miteinander verbunden, die einladen, bei jedem Besuch eine andere Wegstrecke zu wählen. Diese Rundwege sind insbesondere auch für Menschen mit dementiellen Erkrankungen ausgerichtet, weil diese Wege immer weiter führen und nie enden, was für diese Zielgruppe besonders wichtig ist. Sie sollen aber auch Sportler und Bewegung suchende Besucher dazu animieren, sie in unterschiedlichen Varianten zu nutzen und damit das tägliche Bewegungsprogramm abwechslungsreicher und damit attraktiver zu machen. Dieses „Nie enden eines Weges“ ist aber auch Synonym für dieses etwas andere Generationenprojekt.

Plätze im neuen Generationenpark der Bewegung und Begegnung:

1. Platz der Bewegung

Bewegung ist der Erfolgsfaktor für ein möglichst langes, gesundes, beschwerdefreies Leben. Mit zehn verschiedenen Outdoor Fitnessgeräten (Beinpresse, Crosstrainer, Fahrrad, Surfboard, Rumpfbank, Parallel Stangen, Brustpresse, Latzug, Bonni Reiter, Walker) sollen Jugendliche, Erwachsene und auch Senioren (am besten gemeinsam) das ganze Jahr hindurch an der frischen Luft an ihrer Fitness arbeiten .

2. Platz des Gesprächs und der Entspannung

Nach einem aktiven Bewegungs-/Trainingsprogramm am Platz der Bewegung geht es zum Platz der Entspannung und des gemeinsamen Gesprächs. Dieser Ort zum Verweilen und Wohlfühlen soll Raum bieten für generationsübergreifende Gesprächen der Verweilenden und Rastenden. Geistige Gesundheit und "zur Ruhe kommen" sind in der heutigen schnelllebigen Zeit immer wichtiger. Burn-Out-Erkrankungen nehmen rasant zu.

3. Platz der Sinne

Das Plätschern des Wassers beim Quellstein, das Angreifen und Anschauen Mühlviertler Granits in seinen unterschiedlichen Strukturen und Ausprägungen soll die (Neu-) Entwicklung unserer Sinne stärken.

4. Platz der Geborgenheit

Einen Schutz vor Sonne und sonstigen Wetterkapriolen findet man am Weg unter der Laube, die erst im Laufe der Zeit ihre Schutzwirkung entfalten wird. Auch die Erfahrung eines Menschen entfaltet sich (erst) oder erweitert sich im Laufe seines Lebens.

5. Platz der Beschäftigung

Hochbeete sind Voraussetzung dafür, dass Menschen auch im fortgeschrittenen Alter Gartenarbeit nach Lust und Leidenschaft verrichten können. Beschäftigung in Gemeinschaft und das Beobachten des Wachsens, Blühens und Gedeihens von Pflanzen erfreut Menschen und gibt immer wieder Anlass, das Wunder der Natur zumindest teilweise zu erahnen. Diese gesunde Beschäftigung mit der Natur soll auch Synonym für die richtige Work-Life-Balance bis ins hohe Alter sein.

Der neue Generationenpark soll in enger Zusammenarbeit mit dem Verschönerungs- und Stadtentwicklungsverein sowie dem Tourismusverband in einen (beschilderten) Rundwanderweg / in eine Joggingstrecke in der Stadt Perg eingebunden werden.

Parallel dazu können SHV und Stadtgemeinde ihrem gemeinsamen Ziel, durch Prävention die Gesundheit der Menschen bis ins hohe Alter zu fördern, um damit einerseits Lebensqualität zu steigern und andererseits den Bedarf an diversen Pflegeleistungen zumindest teilweise zu reduzieren, um viele weitere Schritte näher kommen.

Im Rahmen des 25-Jahr Jubiläums der Firma Langeder-Gartenharmonie unterstützt dieses Unternehmen gemeinsam mit seinem gesamten Team dieses ganz spezielle Projekt, um seinen Dank besonders zum Vorschein zu bringen. Idee der 30 Mitarbeiter war es, dass sie einen Arbeitstag ohne Entgelt spenden, um somit einen zentralen Treffpunkt für Jung und Alt zu schaffen. Die Langeder-Gartenharmonie stellt zusätzlich einen Teil der Bauutensilien und Pflanzen zur Verfügung. Auf weitere Kooperationen hofft der SHV.

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