Erste Großspende
Drei Schwestern spielten Christkind

Veronika Dorner, Edith Hintersteiner und Elfriede Mitterlehner überwiesen einen großartigen Betrag an das BezirksRundschau Christkind - für Baby Lena Kernegger
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  • Veronika Dorner, Edith Hintersteiner und Elfriede Mitterlehner überwiesen einen großartigen Betrag an das BezirksRundschau Christkind - für Baby Lena Kernegger
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SAXEN. Mit einer Spende von 1.121 Euro stellten sich jetzt die „Michlmeierhofer Mendscha“, Veronika Dorner, Edith Hintersteiner und Elfriede Mitterlehner, sie sind gebürtige Pabneukirchnerinnen, beim BezirksRundschau Christkind ein. Veronika Dorner organisierte mit Unterstützung ihres Mannes Kurt, ihren Schwestern und Freunden einen Adventmarkt am Lachbauerhof in Saxen. Martina Strasser stellte für die Christkind-Aktion ihren Hof zur Verfügung und half auch tatkräftig mit. Für den guten Zweck konnten Handarbeiten, Adventkränze, Kerzen, bemalte Flaschen usw. erworben werden. Veronika Dorner unterstützt das BezirksRundschau Christkind schon einige Jahre. Das Geld geht an das BezirksRundschau Christkind Perg und damit an das an Krebs erkranke Baby Lena Kernegger aus Luftenberg.

LENA
Lena Kernegger musste schon in ihrem ersten Lebensjahr den Kampf mit dem Krebs aufnehmen. Das BezirksRundschau-Christkind greift der Familie aus Luftenberg unter die Arme.
LUFTENBERG. "Es war nicht fünf, sondern drei Minuten vor zwölf", erinnert sich Jasmin Kernegger an die kritischen Stunden, als ihre viereinhalb Monate alte Tochter Lena auf die Intensivstation verlegt worden war. Das Mädchen war an diesem Tag ungewöhnlich blass gewesen und hatte erbrochen. Nach zwei Stunden im Krankenhaus stand die Diagnose fest: Akute lymphatische Leukämie, kurz ALL, umgangssprachlich als Blutkrebs bezeichnet. Lena befand sich zu diesem Zeitpunkt in absoluter Lebensgefahr. "Der Boden war weg unter den Füßen. Ich habe Beruhigungsmittel gebraucht", erzählt Jasmin Kernegger. Es war der erste von vielen Aufenthalten im Spital. Von einem Tag auf den anderen veränderte sich für die junge Familie alles. Lena wurde ein Hickman-Katheter implantiert, der zum Herz führt. Über diesen Zugang erhält sie Infusionen.

Chemotherapie bereits im Säuglingsalter
Heute ist Lena knapp zehn Monate alt. Noch bis März dauert ihre Intensivtherapie, danach soll es mit einer Erhaltungstherapie weitergehen. Mehr als 30 Chemo-Behandlungen musste das kleine Mädchen bereits verkraften. "Nach den Infusionen ist sie müde, ihr ist schlecht und sie hat Bauchweh", schildert Lenas Mutter die Nebenwirkungen, die die starken Medikamente bei ihrer Tochter auslösen. Ein paar Tage lang kann sie dann nichts essen, muss über eine Magensonde ernährt werden. Die Ärzte behalten die Werte der kleinen Patientin stets im Auge. Der Alltag der Kerneggers ist durch die Krebserkrankung stark eingeschränkt. Die ältere Tochter Anna wird im Dezember zwei Jahre alt. Sie musste die Krabbelstube verlassen, weil sie ihre Schwester ansonsten mit Keimen anstecken könnte, die für die Leukämie-Patientin lebensbedrohlich wären.
Alltag wegen Krebserkrankung stark eingeschränkt

LENA
Lena muss alle zwei Stunden mit speziellen Hygieneartikeln gewickelt werden. Die Familie kann ihre Wohnung so gut wie gar nicht verlassen, sich nicht draußen am eigenen Bauernhof aufhalten, ihre Hunde nicht berühren. Zu groß ist die Gefahr einer Infektion für die geschwächte Lena. Ihre Haut darf außerdem nicht der Sonne ausgesetzt werden. "Uns geht das Hinausgehen ab", so die Eltern. Das einzig Gute sei, dass ihre Mädchen noch zu klein seien, um die Ausnahme-Situation zu realisieren. Die Kontakte zu anderen Kindern und das Spielen in der Natur fehlen ihnen zumindest nicht bewusst. "Wir nagen selbst mehr daran als die Kleinen." Maximal zwei gesunde Leute dürfen die Familie zu Hause besuchen, auch zu Weihnachten wird es keine Ausnahmen geben.
Das BezirksRundschau-Christkind hilft

Um den Alltag mit den zwei Töchtern, der intensiven Pflege von Lena und den Krankenhaus-Aufenthalten überhaupt stemmen zu können, ging Vater Stefan in Hospizkarenz. An mehreren Baustellen rund ums Haus kann er seit einigen Monaten nicht weiterarbeiten, auch in der Landwirtschaft kann er wegen der Keime nur beschränkt mithelfen. Die Betreuung von Lena kostet die Kerneggers nicht nur Unmengen an Kraft, sondern auch einiges an Geld für die häufigen Fahrten ins Krankenhaus, die sterilen Hygieneartikel und die bestmögliche Behandlung der kleinen Patientin. Mit Ihrer Unterstützung fliegt das BezirksRundschau-Christkind deshalb heuer für Lena.

Spenden Sie an das BezirksRundschau-Christkind
Spenden Sie jetzt an den Verein BezirksRundschau-Christkind in Perg für Lena Kernegger.
Zahlscheine liegen ab Mitte November in den Raiffeisenbanken auf oder überweisen Sie per Online-Banking:
Verein BezirksRundschau-Christkind
Raiffeisenlandesbank OÖ
IBAN: AT78 3400 0000 0277 7720
SWIFT: RZOOAT2L
Die Spenden werden automatisch im Steuerausgleich berücksichtigt. Bitte geben Sie dafür im Verwendungszweck folgende Daten vollständig an, da nur so eine Zuweisung garantiert werden kann:
• Kennwort "Perg""

• Vor- und Zunamen
• Geburtsdatum
• Adresse

Christkind-Aktion BezirksRundschau

Autor:

Robert Zinterhof aus Perg

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