Hilda Payreder
Engagemet ein Leben lang

Hilda Payreder gab den Anstoß für einen barrierefreien Aufgang zur Kirche und zum Friedhof.
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  • Hilda Payreder gab den Anstoß für einen barrierefreien Aufgang zur Kirche und zum Friedhof.
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PABNEUKIRCHEN. Sie engagiert sich schon ein Leben lang. Sie hat eine Meinung. Denkt mit und spricht es aus. Das ist die pensionierte Schulköchin Hilda Payreder. Seit ihrer Jugend ist sie eine nicht müde werdende Aktivistin in der Pfarre. Jahrzehnte ist sie in der Liedertafel aktiv. Als Schulköchin und kreative Mitarbeiterin in der „Gesunden Gemeinde" war sie die erste im Bezirk, deren Küche als „Gesunde Schulküche“ ausgezeichnet wurde. Bürgermeisterin Barbara Payreder holte Hilda Payreder als Mitdenkerin in den VP Parteivorstand.
 
Barrierefreien Aufgang angeregt
Schon als Jugendliche engagierte sich Payreder über den Ort hinaus im Aktivistenkreis und im Dekanatsteam der Katholischen Jugend. Sie machte viele Schulungen, auch Redeschulungen, um ihren Horizont zu erweitern. Bis heute hat Hilda Payreder die vielfältige Arbeit in der Pfarre nicht losgelassen: Zuerst Jugendausschuss. Seit 1985 in der Frauenbewegung aktiv. Davon zehn Jahre Obfrau. 20 Jahre Aktivitäten im Fachausschuss Liturgie mit vielen Ideen. Kommunionspenderin. Leitung von Wortgottesdienstfeiern. 10 Jahre Obfrau des Finanzausschusses der Pfarre in einer nicht leichten Zeit. Bei der Errichtung des neuen Pfarrzentrums blies ihr so mancher Wind entgegen. Als Vordenkerin engagierte sie sich für einen barrierefreien Aufgang zur Kirche und fand zunächst kein Gehör.  Bei der Eröffnung des Aufgangs waren alle anderen dafür verantwortlich, dass es einen Aufgang gibt. Keiner dachte an die Ideengeberin.

Jahrzehnte eigenes Obst und Gemüse mitgenommen
Als Schulköchin nur eine Pflichterfüllerin zu sein, das war Hilda Payreder nie. Es musste darüber hinaus sein. Sie baute zu Hause das Gemüse und Obst an und brachte es in die Schulküche mit. Das waren viele unbezahlte Arbeitsstunden. Und eine vitaminreiche oder süße Nachspeise musste es immer geben. Was sie sich beim Gemüseeinkauf sparte, konnte Hilda Payreder für den Kauf von anderen Köstlichkeiten verwenden. Als Köchin ist die Pabneukirchnerin gefragt bei Bauernmärkten, Hoffesten, Flohmärkten und bei der Gesunden Gemeinde.

Über den Tellerrand schauen

Zurückblickend findet sie die Zeit bei Schulungen, Seminaren und Weiterbildungen besonders wertvoll. Ob in Buchberg, Altpernstein, Karlinger-Haus, Dachsberg usw: Hilda Payreder wollte und will immer über den Tellerrand schauen. Natürlich hat Hilda Payreder auch noch Hobbys. Seit Jahrzehnten singt sie mit Leidenschaft im Chor der Liedertafel und war auch lange im Vereinsvorstand tätig. Ihre Goldhaube hat sie natürlich selber gestickt.

„Ich denke, jeder sollte im Ort einen Beitrag für das Gemeinwohl, für die Öffentlichkeit leisten. Eine gute Arbeit bringt Erfolge. Das ist immer ein Gewinn“, ist Hilda Payreder überzeugt.
Was Hilda Payreder überhaupt nicht will? Das sind die Ungerechtigkeiten. Wegschauen ist für sie oft nicht immer leicht.


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