250 Kilogramm schwer, 120 Zentimeter lang
Fliegerbombe in Wald gefunden und durch Sprengung entschärft

So ähnlich könnte die Fliegerbombe von Perg ausgesehen haben. Diese Bombe wurde 2016 in Korneuburg gefunden.
  • So ähnlich könnte die Fliegerbombe von Perg ausgesehen haben. Diese Bombe wurde 2016 in Korneuburg gefunden.
  • Foto: LPD NÖ
  • hochgeladen von Bernadette Wiesbauer

BEZIRK PERG. Ein 51-Jähriger aus dem Bezirk Perg erstattete am 27. Februar 2021 um kurz vor 10 Uhr telefonisch Anzeige bei der Polizei, dass sein Sohn im Waldstück in Rechberg bei Holzarbeiten vermutlich eine Fliegerbombe gefunden habe. Die Streife "Perg 2" begab sich gemeinsam mit dem Mann zum Fundort. Zusätzlich wurde ein sprengstoffkundiges Organ der Polizeiinspektion Ampflwang verständigt.

Vermutung bestätigt

Die Vermutung, dass es sich um eine Fliegerbombe handelt, wurde bestätigt. Der Entminungsdienst des Bundesheeres wurde daher angefordert. Die Soldaten stellten fest, dass es sich um eine 250 Kilogramm schwere und 120 Zentimeter lange amerikanische Fliegerbombe mit einem Durchmesser von 28 Zentimeter handelt. Ein Entschärfung war nur durch eine Sprengung möglich.

Bereich evakuiert

Nach Anweisung des Entminungsdienstes wurde der Umkreis von 200 Meter total evakuier. Weiters wurden sämtliche Bewohner im Umkreis von 1000 Meter aufgefordert, sich in den Häusern in splittergeschützte Räume zu begeben. Die Evakuierung des Gefahrenbereichs erfolgte durch sechs Beamte der Bereitschaftseinheit, zehn Beamte der Einsatzeinheit Oberösterreich sowie die Streifen "Grein 2", "Perg 1" und "Perg 2".

Nachdem sich im Umkreis der Fundstelle zahlreiche, gut besuchte Wanderwege befinden, wurde der Bereich zusätzlich vom Polizeihubschrauber abgesucht. Schließlich wurden sämtliche Zufahrtsmöglichkeiten zum Gefahrenbereich abgeriegelt und die Bombe um 17.53 Uhr gesprengt. Es wurden keine Personen verletzt und keine Sachschäden gemeldet.

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