Hochwasserschutz in Schwertberg fertig gestellt

Schon kurze Zeit nach den Baumaßnahmen bietet die Aist wieder einen wunderbaren Naherholungsraum
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  • Schon kurze Zeit nach den Baumaßnahmen bietet die Aist wieder einen wunderbaren Naherholungsraum
  • hochgeladen von Manfred Astleitner

Rund 10 Millionen Euro wurden seit der Katastrophe 2002 investiert.

Vor 10 Jahren waren Betriebe und Private noch immer damit beschäftigt die Schäden des Hochwassers zu beseitigen. 2012 erinnern nur mehr Gedenktafeln und Hochwassermarken an die Naturgewalten vergangener Tage.

Blickt man zurück, hat sich die Marktgemeinde Schwertberg aber nachhaltig verändert. Besonders auffällig sind die baulichen Veränderungen rund um den Fluss Aist.

Drei neue Brücken ohne störende Mittelpfeiler, zwei Schlauchwehren und die Ausweitungen der Aist mit Überflutungsbereichen wurden konzipiert, um die Menschen und die Objekte in Schwertberg zu schützen. Gegenüber den 100 Millionen Euro Schaden sind die investierten Beträge mehr als gerechtfertigt. Die damals Betroffenen können jetzt hoffentlich auch bei längeren Regenphasen ruhig schlafen.

Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten aber noch nicht. Die Fa. Hödlmayr wird noch die Wehr in Aisting sanieren. Die Klappen beim Kraftwerk werden dann bei hohem Wasserstand umlegbar sein.

Eine Ungereimtheit findet sich aber bei genauerer Betrachtung am Ufer der Aist, beim Entlastungsgerinne südlich von Schwertberg. Auf der Aisthofener Seite scheint nach 2002 eine Ufererhöhung „gewachsen“ zu sein. Leider lässt sich das derzeit nicht genau beweisen, aber es hat den Anschein als wäre hier ein Damm aufgeschüttet worden, um die dahinterliegenden Felder zu schützen. Dadurch wird die Wirksamkeit der vorgenommenen Schutzmaßnahmen beeinträchtigt und es stellt sich die Frage was schützenswerter ist: Die Betriebs- und Wohnobjekte am rechten Ufer oder die landwirtschaftlichen Flächen auf der linken Seite.

Wo: Marktgemeinde, Schacherbergstraße 3, 4311 Schwertberg auf Karte anzeigen
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