Internationaler Besuch

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GREIN (zin). Die Themen Globalisierung, Kinderarbeit, Ökologie und Nachhaltigkeit standen beim dritten Comenius-Treffen im Mittelpunkt. Schüler und Lehrer der "Godmundraskolan" aus Kramfors in Schweden, der "Dunluce School" aus Bushmills in Nordirland und der Realschule Bessenbach aus Deutschland trafen sich in der HIT Grein zur Präsentation der bisherigen Arbeiten. Die mehrere Jahre dauernde Zusammenarbeit der vier Schulen steht unter dem Motto "Think globally - act locally" und beschäftigt sich in Projekten mit Globalisierung, Ökologie und Nachhaltigkeit, mit dem "ökologischen Fußabdruck", den menschliches Tun und Handeln auf der Erde hinterlässt. Das Endprodukt ist ein gemeinsamer Film. Maria Aichhorn-Pils, Helga Nenning, Bettina Riegler und Jürgen Bauer betreuen für die HIT Grein dieses Comenius-Projekt.

Gestartet wurde die Comenius Woche in Grein mit einem biofairen Frühstück. In einer Ausstellung wurden selber gebaute ökologische Energiemodelle gezeigt. Dieser Programmpunkt wurde passend mit einer Exkursion ins WELIOS abgerundet. Thema der gemeinsamen Arbeit war weiters der Müll, den jeder Einzelne Tag für Tag produziert. Schüler sammelten und wogen den in der Schule anfallenden Müll. Damit soll das Bewusstsein für sorgsamen Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten geschärft werden. Die Schüler beschäftigten sich im Unterricht auch intensiv mit biologischer Landwirtschaft, Kinderarbeit sowie Produktionsweisen und sozialen Verhältnissen in Billiglohnländern.
Das dichte Programm, Schüler und Lehrer nahmen in verschiedenen Klassen auch am Unterricht teil, wurde noch durch eine Stadtführung in Grein ergänzt. Dabei besichtigten die Gäste Schloss Greinburg und das Greiner Stadttheater. Der historische Charme des Donaustädtchens hinterließ einen tiefen Eindruck. Ein Rundgang durch Grein und ein Ausflug in die Wachau mit Besichtigung des Stiftes Melk rundete das Besuchsprogramm ab. Für die Schüler, die bei Gastfamilien untergebracht waren, gab es ausreichend Gelegenheit neue Freundschaften knüpfen. Lehreinnen und Lehrer konnten einander kennen lernen und Eindrücke vom Schulwesen in anderen europäischen Ländern gewinnen. Das von der EU geförderte Comenius-Projekt geht in die letzte Runde. Das vierte Treffen in Nordirland wird den Abschluss der gemeinsamen Arbeit bilden.

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